4.3.05

nichts zu verbergen

Es ist eine Frage der Haltung, wie ich zu Dingen wie Biometrie, DNS-Speicherung, gläsernen Konten und so fort stehe. Und da komme ich dann selbst im aller engsten Umfeld immer wieder in Argumentationsnöte, wenn die schnelle Antwort fällt, jemand habe doch nichts zu verbergen.

Wie gut, dass wenigstens die Zeit an dem Thema dran bleibt, diese Woche mit einer langen Strecke. Vor allem Burkhard Hirsch bringt es wieder einmal sehr auf den Punkt und schreibt zu der allzu leichten Ansage von oben:
Daran ändert auch das so gute Gewissen vieler Bürger nichts, die ihr Privatleben mit der Behauptung leugnen, sie hätten nichts zu verbergen. In Wirklichkeit glauben sie, von einem Verdacht verschont zu bleiben. Sie wollen mehr eigene Sicherheit mit der Freiheit anderer bezahlen. Das ist politische Zechprellerei. (Hirsch)

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