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12.7.07

Ruhe vor dem Sturm

Nur kurz zwischendurch, warum ich eigentlich so wenig über meine Arbeit schreibe in letzter Zeit: Vor allem deshalb, weil es so viel ist. Und weil so viel noch nicht zu sehen ist, sondern sozusagen "unter der Haube" passiert. Denn Blog- und Social Network-Projekte haben nun mal, wen würde das überraschen, einen größeren Vorlauf. Das macht es nicht weniger spannend, aber eben nicht so richtig blogable...

In der Zwischenzeit habe ich mich sehr viel mit Social Networks beschäftigt, auch selbst immer mehr ausprobiert. Und mit unserem Edelman PR 2.0 Weekend Summit, der im Oktober stattfindet und 50 jüngere PR-Profis aus ganz Europa zusammen bringen wird.

Ich denke, dass er sehr spannend wird, denn das Berufsbild von PR verändert sich gerade derart rapide und grundsätzlich, dass der internationale Austausch, wie ich persönlich ihn hier bei Edelman jeden Tag erlebe, irre wichtig und inspirierend ist.

Insofern schon mal vorab die Bitte um Entschuldigung, dass es auch bis zu meinem Urlaub (und dann ja sowieso) hier eher ruhiger zugehen wird...

20.3.07

Diplomumfrage, diesmal nicht Web 2.0, puh.

Weil ich Anfang Februar auf einer Tagung gesprochen habe, an deren wirklich hervorragender Organisation sie mitgewirkt hat, tue ich Karolin Sulzer gerne den Gefallen, auf ihre Umfrage unter PR-Profis hinzuweisen. Gerade mal zwei Fragen zur Bedeutung verschiedener Kommunikationsinstrumente (Ist-Zustand und Fünfjahresprognose) und eine offene Frage. Keine Datenabfragen, fein.

Hier gehts direkt zu der Umfrage. Tut nicht weh.

Was aus meiner Sicht in fünf Jahren weniger Bedeutung haben wird als heute? Vor allem klassische Medienarbeit und Werbung. Also tolle Zeiten für intelligente PR....

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20.2.07

Sackkarre

Das Branchenblatt Horizont ist immer ein ganz netter Indikator dafür, wann Trends im Mainstream angekommen sind. Das ist nun also mit Web 2.0 der Fall, denn die aktuelle Ausgabe hat gefühlt auf jeder Seite einen Artikel zu dem Thema. Spannend finde ich in dem Zusammenhang aber vor allem, dass die Zunahme der (fach)medialen Präsenz in keiner messbaren Analogie zu Wissenszuwachs und Sicherheit im Umgang mit dem Thema steht.

Aber das wollte ich eigentlich gar nicht erzählen, sondern diesen Screenshot posten, der in der gedruckten Ausgabe noch besser zur Geltung kommt. Und offenbart, dass auch in Kaffeerösterfilialen manchmal ein wunderbarer Humor herrscht:

13.12.06

Infocluster, Social Media News Release

Nur kurz in den Raum geworfen sei der Hinweis, dass ich über unsere (Edelmans) Ansätze rund um das Thema Social Media News Release auf PR 2.0 blogge und diskutiere. Wenn ich, wohl nächste Woche, unseren Wizard selbst und in Farbe einsetzen werde, bin ich gespannt, wie es sich in der Praxis anfühlen wird, den nächsten Schritt nach der klassischen Pressemitteilung zu gehen.

Was haltet ihr von der Idee, das, was da entsteht, Infocluster zu nennen? Oder ist das blöd? Die in der Schweiz bevorzugte Medienmitteilung (ja schon für Pressemitteilung genommen) finde ich auch irgendwie zu spitz....

7.12.06

Glückwunsch, Mark

Nun sind wir also zwei, die Online Conversations in diesem Land für eine renommierte Agentur aufbauen - heute hat Mark Pohlmann seinen neuen Bereich offiziell aus der Taufe gehoben. Und darüber freue ich mich, denn Mark ist ein Guter. Der kann es.

Vielleicht liegt es daran, dass seine Agentur aus einer anderen Ecke herkommt, dass sie den Bereich etwas anders positionieren, aber gemeinsam ist uns, dass wir Gespräche als Chancenthema und als Themenmanagement sehen und nicht als Krisenprävention oder gar als Krisenthema. Lustigerweise hatte ich genau heute vor einem Monat in unserem Firmenblog ein bisschen was geschrieben über die ersten Wochen mit der neuen Aufgabe. Dort und vor allem hier bei slideshare.net sind auch die Angebote und Ansätze meiner Arbeit als Präsentation vorgestellt.

Nur über einen Satz, Mark, habe ich mich wirklich gewundert. Du wirst in eurer Pressemitteilung zitiert mit:
Dialog auf Augenhöhe des Kunden ist eine vollkommen neue Disziplin für das Marketing.
Und das ist nach meiner Erfahrung dieses Jahr übertrieben. Zumindest für unsere Kunden stimmt das schon länger nicht mehr. Aber der Vorteil einer internationalen Agentur mit internationalen Kunden ist sicher auch, dass aus den verschiedenen Kulturen Erfahrungen gebündelt werden - auf beiden Seiten...