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7.6.23

Brot und Liebe

Was ja mega ist: Wir haben bei uns eine Bäckerei, die dänisches Weißbrot backt und verkauft. Immer ein um den anderen Tag. Ich weiß nicht wirklich, wieso dänisches Weißbrot so anders und so besonders ist, aber es ist anders und besonders. Weich, mit einem anderen Geschmack und einem anderen Geruch.

Brot ist ja ohnehin etwas, das regional super unterschiedlich und total interessant ist, finde ich. Für mich ist dieses dänische Weißbrot aber mehr. Es ist für mich das Gefühl von Urlaub. Denn zu Hause, in meiner Ursprungsfamilie, gab es quasi nur Schwarzbrot und Vollkornbrot, weil meine Mutter unsere Ernährung ja Anfang der 70er Jahre auf Vollwertkost umgestellt hat.

Das war lange, bevor es überall Bio und Naturkostläden gab, bevor die Reformhäuser diesen Trend mitmachten. Aber das ist noch mal eine andere Geschichte.

21.5.23

Die Deutsche Religion

Die deutscheste aller Religionen ist ja wohl der Spargelkult. Ich bin ein Anhänger dieses Glaubens. Aber nach Jahren einer geradezu zelotischen Richtung bin ich in die etwas lockerere, synkretistische Denomination gewechselt.

Und so haben wir eine Vielzahl großartiger Gerichte entdeckt. Aktuell mein liebstes gab es gestern. 

5.5.23

Freizeitstress

So ein Landleben hat genau so einen Freizeitstress wie das Leben in der Stadt. Diese Woche beispielsweise, diese kurze, werden wir nicht einen Abend zusammen verbracht haben. Dienstag war Männerstammtisch. Mittwoch Feuerwehr. Gestern Frauenstammtisch. Heute Vorstand des Kulturvereins. Und nächste Woche geht es weiter: erst Gemeindevertretung, später noch Ortsverbandsmitgliederversammlung der Partei. 

Wie Mrs Bennett so empört feststellt in Stolz und Vorurteil: Eintönig? Das Leben auf dem Land ist doch nicht eintönig. 

Das stimmt. 

Gestern habe ich Spagetti mit Kartoffeln und Pilzen gekocht. Heute wird es ein Pilzrisotto geben. Und letztes Wochenende lag erstmals nur ein Stück Fleisch auf dem Grill. Sonst Käse und Veggiburger und so. Auch alles wie in der Stadt. Nur ohne den anderen Stress der Stadt. Nämlich. 

27.2.12

Von Konditoreien und Eierschecken

Damals, als ich noch zur Grundschule ging, wusste jeder bei uns, dass Rüdiger Nehberg, wenn man Glück hat, in seiner Backstube steht, oder wie auch immer der Raum heißt, in dem Konditoren arbeiten. Schon deshalb gingen wir da hin, auch wenn es mit dem Rad etwas weiter war als meine Eltern mir erlaubten (aber immerhin nicht ganz so weit wie das Freibad, in das wir auch ein paar Mal fuhren, allein, mit dem Rad, wenn ich da heute drüber nachdenke und mir vorstelle, meine beiden Kleinen würden allein so weit ins Freibad... Aber das ist ein anderes Thema). Kam ich gestern Abend drauf, als mein bester Freund meinte, dass die Malagatorte von Nehberg immer noch seine Lieblingstorte sei und die seines Mannes. Und dass die dafür auch durch die halbe Stadt führen, glücklicherweise liege Nehberg ja direkt an der U-Bahn Wandsbek-Gartenstadt (gell, @svensonsan?).

Und dabei fragte ich mich, was eigentlich aus all den tollen Konditoreien geworden ist. Boysen im Hofweg scheint es noch zu geben (weltbeste Eierlikörtorte). Aber Rehbock, der einmal Hamburgs kleinste Konditorei in der Berner Straße betrieb und seinen legendären Stollen tatsächlich mit der Hand knetete, oder Iwohn in der Eulenkrugstraße in Volksdorf, dessen Eierschecken nie wieder irgendwer erreichte? Dass die irgendwann aufhören, klar. Herr Rehbock war schon alt, als ich erstmals seinen Laden betrat vor ungefähr 30 Jahren. Und Herr Iwohn ebenso.

Aber wieso geben die eigentlich ihre Rezepte nicht weiter? Und wieso gibt es bei uns da draußen keine gute Konditorei mehr sondern nur si 08/15-Zeugs oder Jacobs? Für Stachelbeertörtchen und Stollen habe ich irgendwann Ersatz gefunden, der beinahe mithalten kann (aber eben nur beinahe). Aber die Eierschecke? Nie. Ganz, ganz selten gibt es mal Bäckereien oder Konditoreien, die welche im Angebot haben. Immer probiere ich das aus. Und nie esse ich es auch nur bis zum Ende des ersten Stücks.

Ich glaube, Iwohn weiß gar nicht, was er nicht nur mir sondern auch allen anderen, die ich kenne, die seine Eierschecke kannten, angetan hat.

8.10.09

Ab morgen schmiere ich gerne die Brote für meine Kinder

Denn Frau Ami hat mir die Augen geöffnet:
pausenbrote sind ein kleiner gruß an die kinder, wenn man selber nicht da ist. für mich war und ist das immer auch ausdruck von liebe und zuneigung, ich habe das so erfahren und ich gebs so weiter an meine.
Für mich war es bis einschließlich heute nur ein mehr oder weniger gerne ausgeführter Bestandteil des Morgendienstes, den ich in unserer Familie verrichte, wenn ich nicht reise oder aus anderen Gründen zu früh aus dem Haus muss. Irgendwie genieße ich den Morgendienst auch, trotz Chaos und Nervkram, den zwei Kesselflicker, ein Morgenmuffel und eine viel zu früh Wache nun mal auch bedeuten.

Aber ab morgen werde ich die Brote gerne schmieren. Jawoll. (Und wenn mal nicht: erinnert mich an diesen Satz, ok?)

28.4.08

Schon wieder ein Lieblingsrestaurant in einer anderen Stadt

Nachdem die Seite meines Lieblingsrestaurants in Venedig nicht mehr online ist (Schock - hoffentlich gibt es das noch, wenn ich da diesen Sommer hinfahre), nun eines in Warschau, wo ich vergangene Woche war. Mein Kollege und Freund Marshall hat schon drüber gebloggt:
Last night, one of them suggested dinner at U Kucharzy (”The Chefs”), and then told us, with what we suspected was more than an ounce of hyperbole, that it might be the best restaurant in Poland.

On Tap » The Best Restaurant in Poland
Jedenfalls auch für mich eines der großartigsten gastronomischen Erlebnisse seit langem. Schon der Eingang war sehr schräg: unauffällig eine Seitentür, dann ein verwohnter Flur mit zu lauter Klaviermusik aus den Lautsprechern, ein etwas speckiger, dicker Kerl, der uns warten lässt, bis ein vielleicht einsechzig großer Mann mit langem Bart und zu großem Zweireiher uns an unseren Tisch bringt, vorbei an der Auslage des Desserts, vorbei an vielen Tischen, die kreuz und quer in offenen Räumen standen, vorbei an der Zapfanlage und dem Weinschrank - bis zu unserem Tisch unmittelbar neben den etwa zehn Gasherden. Alle Tische hier übrigens sind in der Küche untergebracht. Und serviert wird direkt aus Töpfen und Pfannen von den Köchen selbst.


U Kucharzy (view from our table)


Das Essen? Solide polnische Kost mit köstlichem Fleisch und rote Beete als warmes Gemüse. Die Vorspeisen spektakulär - ich hatte beispielsweise Schwein in Aspik, Marshall eine Pastete - und der Nebentisch ließ uns sein Beef Tartar probieren, was - wie ich später herausstellte - die Spezialität des Restaurants war. Ebenfalls im Laufe des Abends stellte sich heraus, dass eben dieser Nebentisch mit dem Besitzer des Lokals und seinen Freunden belegt war, die uns in ein amüsantes Gespräch verwickelten.

The owner

Ich fühlte mich die ganze Zeit wie in ein anderes Menschenalter versetzt. Irgendwie Wien oder Prag um 1920 oder so. Irrwitzig dekadent, eine sehr bohemienartige Stimmung, ein Publikum, das zwischen Business und nachlässiger Eleganz changierte. In der Ecke ein Flügel mit einem uralten Pianisten, der Filmmusik spielte.

Hier meine Rezension noch am gleichen Abend via Seesmic:



Schade, dass ich nicht noch einen Tag da war, ich wäre glatt noch einmal hingegangen...

6.4.08

Sonntags was für alle

Manchmal glaubt man ja nicht, wie schwer es ist, alle unter einen Hut zu bekommen. Und so kommt es doch selten vor, dass wir wirklich alle zusammen die Wochenendtage verbringen.

Nur wenn es Lasagne gibt, kommen sie alle aus den Löchern...

Lasagne im Ofen

Also in den Ofen, einen schönen Barbera dazu für meine Süße und mich, und nun Sauna. Und die großen Jungs lesen noch ein bisschen. So tanken wir Kraft für die neue Woche.

19.2.08

A Very Loud Crowd



It was such a nice evening, when my sweet and I had some of my international colleagues at home for dinner - the sixpack that was staying one more night after our big European online meeting.

Olga, our Russian online leader, took this great shot of Marshall, who is moving from DC to London to run our London Digital group, and some of our glasses.

My boys did not understand that much (well, first few years of school english definitly do not provide them with sufficiant skills to follow these happy and loud people), but had their fun as well.

Thank you again, folks, for this great evening in my kitchen.

25.11.07

Nach jedem guten Essen



... gehört es sich eigentlich, einen ebenso guten Schnaps zu genießen. Einen. Nicht mehr. Und weil unser Hauswodka leer ist, der gute polnische mir heute nicht zusagte, und Nico nach einem verlangte, wenn ich dem auch nicht so richtig nachkommen konnte - hier ist der Aquavit, der ans Ende des heutigen Fisches gehörte: Ein netter Jule Akvavit von Aalborg aus dem vergangenen Jahr...

3.9.07

Warum klingelt der nicht einfach?


Eigentlich war mir sofort klar, zu wem der will, als dieser Wagen am Sonnabend Mittag auf einmal in unserer Straße stand, nur wenige Schritte von unserer Haustür entfernt. Denn wir sind ja Kunden der allerersten Stunde. Schon lange bevor die ersten Verkäufe in Hamburg begannen (und hier gab es Bionade ja als erstes außerhalb der Rhön), haben wir das erste Mal Bionade getrunken und waren gleich begeistert:

Im Oktober 1997, vor rund zehn Jahren also, waren wir ein verlängertes Wochenende voller Regen in der Sennhütte oberhalb von Ostheim zum Wandern abgestiegen. Und zur Brotzeit gab es ein lokales Getränk, noch mit etwas anderem Etikett, aus dem Biosphärenreservat Rhön (denn ursprünglich ging es ja um dieses Reservat bei "Bio"nade, und nicht um Biolebensmittel). Als es dann bei Budni auf einmal auftauchte ein bisschen später, waren wir ernsthaft überrascht. Und begeistert.

Netter Zug vom Hersteller, sich so an uns zu erinnern. Nur warum klingelt der nicht einfach mal bei uns? Immerhin stand er heute früh, als ich Tertius* in die Vorschule brachte, noch da. Ist doch oft jemand zu Hause, unser Au Pair nimmt die Kisten gerne entgegen...


* Ich habe lange gebraucht, um diese tolle Idee, die Kinder durchzunummerieren, von Lila zu übernehmen (nachdem ich lange gebraucht hatte, bis ich kapiert hatte, dass sie es tut). Kam mir immer so nachgemacht vor. Bei Twitter tu ich es schon länger. Und heute beginne ich auch hier damit. Danke Lila, für diese Inspiration...

30.6.07

Meine Lieblingsnudeln



Am Wochenende zu kochen, gehört zu den Dingen, die mir einfach Spaß machen. Heute gab es meine allerliebsten Lieblingsnudeln - die nicht nur gut schmecken, sondern den großen Vorteil haben, dass die Lütte einfach auf die Kochinsel gesetzt werden kann, damit sie nascht. Denn alles, was an dieses Gericht gehört, mag sie:

Kirschtomaten, geviertelt, Parmaschinken, in feinen Streifen, Parmesan, mit einem geriffelten Käseschneider malträtiert, Basilikum auch in feinen Streifen - und alles so, wie es ist, unter Nudeln gemischt, auch Vollkornnudeln gehen bei diesem Essen gut (hatten wir heute). Wenn die Kinder nicht mitessen, reiben wir die Schüssel vorher noch mit Knoblauch ein.

Und die Reste versehen wir dann morgen mit einem Balsamico-Dressing und essen sie als Salat zum Grillen, falls es nicht regnet...

29.4.07

In der Sonne



Letzte Sonne im Garten genossen, während die Kartoffeln im Dampfgarer waren, der Spargelbruch durchzog, das Brot im Ofen vorprogrammiert war und die Kohle im Topf durchglühte. Die Kinder in und unter den Büschen, die Vögel laut. Beinahe wirkte es warm.

Inzwischen ist alles verputzt und die Kinder sind wieder verschwunden. Noch aufräumen und dann ein vegetarischer Abend. Ganz langsames Aufatmen.

25.1.07

Guten Appetit

Okok. Ich weiß schon. Weil ich die Kaltmamsell Schneechaoses wegen beim Essen versetzt habe, damit ich eine Chance hatte, nach Hamburg zurück zu kommen, werde ich nun ihren Stock weitertragen. Freut mich, weil es ja eines meiner heimlichen Lieblingsthemen ist:

1) Kannst du kochen? Wenn ja, kochst Du gerne?
Ja, ich denke, ich kann kochen. Vor allem aber mach ich es gerne. Zwar nur am Wochenende, aber da eher oft. Nach und nach beginne ich, die Jungs zu beteiligen, damit sie auch Spaß dran entwickeln.

2) Wann isst bei Euch die ganze Familie gemeinsam?
Im Prinzip nur am Wochenende, dann aber möglichst alle Mahlzeiten. Noch geht das ja. Frühstück unterwochs ist zwar mehr oder weniger gemeinsam, aber nur in einem Raum: Da mach ich für die Kinder die Schulbrote, haue ihnen zwischendurch noch was auf den Frühstücksteller, aber jeder isst dann, wenn er es geschafft hat, sich anzuziehen, die Spülmaschine auszuräumen oder die Tiere zu füttern und in den Stall zu setzen.

3) Was isst Du zum Frühstück?
Nichts Regelmäßiges. Mal so, mal so - und meistens nichts, bevor ich aus dem Haus gehe. Aber ich nehm mir Brote mit...

4) Wann, wo und wie esst ihr in der Woche?
Die Kinder werden mittags meistens vom Au-Par-Mädchen versorgt - da sie alle zu unterschiedlichen Zeiten aus Kindergarten und Schule kommen, essen sie allerdings meistens nacheinander. Ich versuche, mir hin und wieder einen Salat zu kaufen, oft ess ich aber erst mittags meine Brote und gehe ein bisschen an den Kanal oder mach Besorgungen.

5) Wie oft geht Ihr ins Restaurant?
Das variiert stark. Und macht auch nicht immer Spaß, vor allem nicht mit allen. Im Schnitt einmal im Monat, denke ich - und inzwischen sogar schon wieder manchmal zu zweit....
Burgerbuden zählen da mal nicht mit, ok?

6) Wie oft bestellt Ihr Euch was?
Selten. Sehr selten. Hin und wieder hole ich was (völlig retro neulich mal Croques. Ja, sowas gibt's bei uns im Stadtteil noch).

7) Zu 5 und 6: Wenn es keine finanziellen Hindernisse gäbe, würdet ihr das gerne öfters tun?
Nö. Echt nicht. Dafür koche ich am Wochenende auch zu gerne. Und jetzt, wo die Läden bis 22 Uhr geöffnet haben, steht auch dem spontanen Ofenkäse beispelsweise nichts mehr im Wege.

8) Gibt es bei Euch so was wie „Standardgerichte”, die regelmäßig auf den Tisch kommen?
Ja, jede Menge. Die Schnittmenge der Sachen, die alle Kinder nicht verweigern, ist nur begrenzt. Freitags gibt's immer Suppe und eine süße Hauptspeise. Möhrenpfanne mit Reis. Tortellini mit Käsesauce. Sojasprossen, Hack und Reis - nur mal ein paar unserer Standards.
Am Wochenende wird dann auch mindestens ein Tag aufwändiger gekocht - regelmäßig Lasagne, viel zu selten Jansons Versuchung, häufiger Fisch, immer mal wieder Braten.

9) Hast Du schon mal für mehr als 6 Personen gekocht?
Mal überlegen. Zwei Eltern, vier Kinder, ein Au-Pair - äh, ich glaube, immer, ja.

10) Kochst du jeden Tag?
Nein, siehe oben, Frage 1.

11) Hast Du schon mal ein Rezept aus dem Kochblog ausprobiert?
Ich denke schon, da wir oft was neues ausprobieren. Aber ich könnte jetzt keines nennen.

12) Wer kocht bei Euch häufiger?
Eindeutig B. Denn wenn sie in der Woche mittags zu Hause ist, macht sie es. Und im Long Tail ohnehin.

13) Und wer kann besser kochen?
Da sind wir unterschiedlicher Meinung. Da geben wir uns nicht viel - ich oft experimenteller, B oft gelungener.

14) Gibt es schon mal Streit ums Essen?
Wir streiten uns um alles, um das man streiten kann. Das gehört zu unserem Familienritual.

15) Kochst du heute völlig anders, als Deine Mutter / Deine Eltern?
Ja. Meine Mutter hat uns Mitte der 70er recht radikal auf Vollwerternährung und Bio umgestellt. Erst am Schluss, als Alzheimer schon weit vorgeschritten war, hat sie freiwillig fetten und ungesunden Schweinkram gegessen. Heute sitzt sie dement im Rollstuhl und kocht nicht mehr. Mein Vater hat nie gekocht.
Ich koche zwar auch eher mit frischen und mit Bio-Zutaten, aber längst nicht so radikal. Beispielsweise essen wir nicht nur Vollkornnudeln, weil die zu vielen Gerichten einfach nicht passen.

16) Wenn ja, isst Du trotzdem gerne bei Deinen Eltern?
Siehe 15. Aber dafür esse ich sehr gern bei oder mit meinen Schwiegereltern, von denen ich auch beispielsweise gelernt habe, Braten zuzubereiten. Und dass es Saucen gibt, die schmecken.

17) Bist Du Vegetarier oder könntest Du Dir vorstellen vegetarisch zu leben?
Ich glaub, ich war zwei Tage lang Vegetarier in der Pubertät. Nein, das kann ich mir nicht vorstellen, obwohl ich es auf Gruppenreisen hin und wieder behaupte zu sein, wenn die Küche dort allzu schlecht ist. Dann ist das vegetarische Essen oft besser, scheint mir. Und ich esse gerne fleischlos.

18) Was würdest Du gerne mal ausprobieren, an was Du Dich bisher nicht rangewagt hast?
Ente, Rebhuhn und auch das meiste Wild hab ich noch nicht gemacht. Aber eher, weil das bei meinen Schwiegereltern so gut ist, dass wir sie das kochen lassen, als aus Furcht. Großen Respekt habe ich vor Torten.

19) Kochst Du lieber oder findest Du Backen spannender?
Kochen, ganz klar. Ich mag auch nicht soooo gerne Süßspeisen oder Kuchen.

20) Was war die größte Misere, die Du in der Küche angerichtet hast?
Der Versuch, Pastinaken im Schnellkochtopf zu kochen (als wir so was noch hatten), war erinnerungswürdig. Ebenso die Tomatensuppe mit Reiseinlage, die zu einer zentimeterdicken schwarzen Paste am Topfboden führte.

21) Was essen Deine Kinder am liebsten?
Alle was anderes. Aber reinsetzen können sie sich alle, selbst die Lütte, in Lasagne. Aber nur, wenn wir sie nach unserem Spezialrezept machen (ohne diese fiese Bechamelsauce, sondern mit saurer Sahne; und ohne dass man das Gemüse in der Füllung noch identifizieren kann)...

22) Was mögen Deine Kinder überhaupt nicht?
Gemüse. Jedenfalls fast jedes. Stöhn.

23) Was magst Du überhaupt nicht?
Hähnchen. Echt jetzt. Und Thunfisch. Beides sehr beliebt, das macht es manchmal mühsam. Aber beides bringe ich immerhin aus Höflichkeit runter inzwischen.....


Und weil ich das tägliche Essens-Chaos in Familien so spannend finde, freue ich mich, wenn das Miest, dünesieben und Karen was verraten.