I have been using RSS (and reading news and blogs through RSS) since mid 2003, I think. And I tried serveral tools, first was bloglines, because I had no desktop-RSS-client, when I had to use Mac OS9 in my office. I didn't like bloglines - can't say why.
When I developed a RSS-strategy for my former employer news aktuell, I had to test serveral tools, webreaders (aggregators) and clients. Until now, I did not find a webclient, that I really like. Google Reader e.g. is much too complicated.
We then built our own RSS-Client, the ots.Newsreader, based upon Siegfried Hirsch's client NewsBee. I still like it, and I'm still using Newsbee.
Two weeks ago, Edelman launched an enterprise version of Newsgator, both a webclient and a plug-in for Outlook. I can't help, but I don't get familiar with it. The only things, I love it for, are the collaborative features - I can do a search over all the feeds, anyone throughout Edelman Worldwide has in his oder her folders.
What I use since several weeks, is netvibes - and I like it! It's the first webreader (or kind of), that fits to my demands. But I use it as startpage in my browser, to see my children's pictures, my gmail-account, my pop3-mail-status, my del.icio.us links and such things. Not really as a feedreader....
25.9.06
24.9.06
Pomologe bei der Arbeit
Diese Wochenende sind Norddeutsche Apfeltage bei uns um die Ecke im Umweltzentrum Karlshöhe. Und wir haben wieder einmal versucht, unsere uralten Äpfel bestimmen zu lassen. Faszinierend, was Pomologen auf ein paar Äpfeln samt Ast und Blättern rausbekommen: Wir haben also neben dem auch uns schon bekannten Bospkop eine Goldparmäne und einen Puterroten Cousinot...
Jede Menge alte Apfelsorten, die da jedes Jahr zusammen kommen...
... und sie reden doch
Leider ohne Quellenangabe zitiert Partick Schnabel im Blog Social Software @ Baden-Württemberg Apples Deutschlandchef Freddie Geier:
Die Chancen sind riesig, die sich daraus ergeben. Wo hatten wir schon die Gelegenheit, so viel ungefilterte Meinung zu unseren Produkten und Dienstleistungen zu hören! Das, was nicht nur ich bei Krisenprävention schon lange befürwortet habe - die enge Zusammenarbeit der Kommunikationsabteilung mit dem Kundendienst und dem Callcenter -, ist viel, viel einfacher geworden.
UPDATE:
Über eines unserer Firmenblogs (Talkshop, das gemeinsame Blog zu Word of Mouth Angelegenheiten) fand ich den spannenden Beitrag, wie Dell nach der Dell Hell zuhören gelernt hat, so in der Realität....
"Was sich vor allem stark verändert hat, sit die Wahrnehmung: Früher hat ein Kunde bei Problemen die Hotline oder seinen Händler kontaktiert, heute berichtet er zuerst in seinem Weblog." (Geier nach soso.towday.net)Ohne Zusammenhang ist schwierig zu erkunden, was er damit meinen könnte. Aber: Auf jeden Fall wirft es ein Schlaglicht auf das, was sich für Kommunikatoren qualitativ durch Web_2.0 ändert - Kritik ist weit transparenter geworden und lässt sich nicht mehr so ohne weiteres in den Tiefen des Callcenters verstecken. Zurzeit noch vor allem bei Produkten, die von Menschen genutzt werden, die überdurchschnittlich online sind; bald auch bei allem anderen.
Die Chancen sind riesig, die sich daraus ergeben. Wo hatten wir schon die Gelegenheit, so viel ungefilterte Meinung zu unseren Produkten und Dienstleistungen zu hören! Das, was nicht nur ich bei Krisenprävention schon lange befürwortet habe - die enge Zusammenarbeit der Kommunikationsabteilung mit dem Kundendienst und dem Callcenter -, ist viel, viel einfacher geworden.
UPDATE:
Über eines unserer Firmenblogs (Talkshop, das gemeinsame Blog zu Word of Mouth Angelegenheiten) fand ich den spannenden Beitrag, wie Dell nach der Dell Hell zuhören gelernt hat, so in der Realität....
22.9.06
Waren wir auch mal so?
Meine Liebste wird ja nun doch noch Lehrerin und in wenigen Wochen den letzten Teil ihres Referendariats antreten. Gemeinsam mit mutmaßlich jeder Menge junger Hüpfer, die es vielleicht ganz normal finden, wie die offiziellen Papiere formuliert sind, die sie sich heute runtergeladen hat. Ich stehe kopfschüttelnd davor und muss lachen. Und frage mich erschrocken, ob wir auch mal so waren, als wir jung und ohne Lebenspraxis in scheinbarer Intellektualität vor uns hindümpelten. Leider kann ich nur einzelne Highlights zitieren: OpferKinder) ist, sondern mit seiner piep piep piep, wia ham uns alle lieb Methodik auch sehr mühsam:
... sollen sie das spätere Berufsfeld in relevanten religionspädagogischen sowie fachdidaktischen Bezügen wissenschaftlich erkundet haben, so dass sie von Beginn an fähig sind, in der schulischen Praxis theoriegeleitet zu agieren und zu reflektieren.Was mich besonders befremdet, ist der weichgespülte, sanfte Grundton, der in der gestelzten Verschwurbeltheit mitschwingt. Meine Lieblingspassage aber begründet sie Hospitationen, jenen Teil der Ausbildung, der nicht nur extrem nervig für alle Betieligten (und besonders die
... Die Praxis der Hospitationen dient in ihrer Verknüpfung von Unterricht und Reflexion dazu, dass die Referendarinnen und Referendare fallbezogen eine "Grammatik von Handlungen" erlernen, die für die Gestaltung von Lehr-/ Lernprozessen sowie die Rolle der Lehrerin bzw. des Lehrers im Unterricht und bei der Erziehung der Schülerinnen und Schüler kostitutiv sind.Das war ein (!) Satz. Wen wundert da noch irgendwas??
21.9.06
From Control to Conversation
Die Diskussion, was dieses Web_2.0 für die Kommunikation bedeutet, hat Lars Cords mit seiner scharfen Position verstärkt. Und das freut mich sehr. Inzwischen wird auch nicht mehr nur überall rund um Schreibfehler kritisiert, sondern das Thema wirklich bearbeitet. Fein, denn das ist unser Thema.
Am spannendsten bisher:
Der längliche Beitrag von Robert Trittsicher in der Welt der Webkommunikation? und vor allem die sich - hoffentlich - entwickelnde Diskussion dazu. Lars und ich haben dort schon mal Pflöcke eingeschlagen, mal sehen, ob es zum Gespräch kommt.
Denn erst hier ist mir so richtig klar geworden, warum wir eigentlich zu so unterschiedlichen Positionen kommen, obwohl die Analyse oft die gleiche ist. Kernsatz seiner Argumentation (und seines Missverständnisses, was Web_2.0 sei) scheint mir dieses zu sein:
Meine Position und das, was wir für Kunden entwickeln, ist anders. Mir geht es darum, Gastgeber zu werden für Gespräche. Und dass nicht immer ich rede, sondern meine Gäste so viel Raum wie möglich bekommen. Das ist anders. Und das ist neu. Das ist einer der Bausteine zu dem, was wir bei Edelman PR 2.0 nennen...
Am spannendsten bisher:
Der längliche Beitrag von Robert Trittsicher in der Welt der Webkommunikation? und vor allem die sich - hoffentlich - entwickelnde Diskussion dazu. Lars und ich haben dort schon mal Pflöcke eingeschlagen, mal sehen, ob es zum Gespräch kommt.
Denn erst hier ist mir so richtig klar geworden, warum wir eigentlich zu so unterschiedlichen Positionen kommen, obwohl die Analyse oft die gleiche ist. Kernsatz seiner Argumentation (und seines Missverständnisses, was Web_2.0 sei) scheint mir dieses zu sein:
"Wo ich vorher über die Vermittlung über die Werbung oder über die Journalisten in der Lage war eine 1:n Kommunikation zu betreiben kann ich das Dialogangebot der Variante 2 nur durchhalten, wenn ich das Potential n:n biete. Also eine erhebliche Vergrößerung der Anzahl der handelnden Personen." (Lars Cords in den Kommentaren bei Robert)und genau das stimmt nicht: So formuliert, ist es kein Abschied vom alten Kommunikationsmuster. So formuliert und so als Problem gesehen, geht es wieder nur um ihr fragt ich antworte oder von mir aus auch ich sag und ihr fragt und ich antworte. Genau das aber ist der alte Weg. Klar, dass ich mit dieser Haltung zu Kommunikation das Web_2.0 nicht "händeln" kann.
Meine Position und das, was wir für Kunden entwickeln, ist anders. Mir geht es darum, Gastgeber zu werden für Gespräche. Und dass nicht immer ich rede, sondern meine Gäste so viel Raum wie möglich bekommen. Das ist anders. Und das ist neu. Das ist einer der Bausteine zu dem, was wir bei Edelman PR 2.0 nennen...
Skype-Calls aufnehmen mit Windows?
Äh, mal was ganz anderes:
Nachdem ich also endlich doch mal dazu gekommen bin, mir ein vernünftiges Headset und eine Webcam an das Notebook zu klemmen und meinen ersten Videocall über Skype hinter mir habe, stellt sich gleich das nächste ernste Problem: Audacity nimmt den Gesprächspartner nicht auf. What a pitty.
Und da ich leider ja - anders als mein Pariser Kollege Guillaume, der auf seinem Mac Call Recorder nutzen kann - Windows nutze: Hat jemand eine Idee?
Nur mal so als Motivation:
Könnte dazu führen, dass ein weiterer Ex-Radiomacher mit Podcasten anfängt.....
Nachdem ich also endlich doch mal dazu gekommen bin, mir ein vernünftiges Headset und eine Webcam an das Notebook zu klemmen und meinen ersten Videocall über Skype hinter mir habe, stellt sich gleich das nächste ernste Problem: Audacity nimmt den Gesprächspartner nicht auf. What a pitty.
Und da ich leider ja - anders als mein Pariser Kollege Guillaume, der auf seinem Mac Call Recorder nutzen kann - Windows nutze: Hat jemand eine Idee?
Nur mal so als Motivation:
Könnte dazu führen, dass ein weiterer Ex-Radiomacher mit Podcasten anfängt.....
20.9.06
My Boss blogs
OK, our Corporate Blog has to wait some more days to go online (stay tuned) - but my boss Cornelia, the CEO of Edelman Germany, today started her blog on the new mediacoffee.de blogportal, hosted by my former employer news aktuell, the german wire service.
And she just told me, that she likes it. Great!
And she just told me, that she likes it. Great!
Schönheit
Weil gerade die Diskussion um verhungerte Models läuft:
Die Kampagne aus unserem Haus, mit der ich Freunden immer erkläre, wo ich arbeite und was eigentlich eine PR-Agentur macht, ist die für Dove. Die kennt jeder, die mag jeder, die leuchtet jedem ein. Ich erinnere mich noch, wie wir, damals noch bei news aktuell, den Stern auf den Tisch bekamen, wo eines der Dove-Models auf dem Titel war:

Selten haben wir so über ein Titelbild diskutiert und uns gefragt (angesichts des Themas), ob die meinen, die Frau solle abnehmen oder das Gegenteil. Es war nur einer im Großraumbüro, der sie dick fand...
Doch während ich diese Kampagne echt toll fand - erst ihre Fortsetzung jetzt mit der Initiative für wahre Schönheit berührt mich wirklich. Beim Werbespot kann ich zuerst aus Zorn und dann aus Rührung einfach nur heulen (ja, ich mag ja auch Mädchenfilme und heule immer noch bei Happy Ends....).
(hier bei YouTube)
Es ist ein weltweiter Spot, der überall funktioniert und anrührt. Beispielsweise die kanadische Version, dort bei den related videos auch weitere Länder und Sprachen.
So wie mir geht es auch anderen, das Thema trifft einfach so brutal die Realität aller Leute, die Mädchen kennen. Die Zahlen über ihre Unzufriedenheit mit ihren Körpern sind mehr als erschütternd. Kein Wunder, dass wir nur selten so viel Medienecho hatten.
Die Kampagne aus unserem Haus, mit der ich Freunden immer erkläre, wo ich arbeite und was eigentlich eine PR-Agentur macht, ist die für Dove. Die kennt jeder, die mag jeder, die leuchtet jedem ein. Ich erinnere mich noch, wie wir, damals noch bei news aktuell, den Stern auf den Tisch bekamen, wo eines der Dove-Models auf dem Titel war:
Selten haben wir so über ein Titelbild diskutiert und uns gefragt (angesichts des Themas), ob die meinen, die Frau solle abnehmen oder das Gegenteil. Es war nur einer im Großraumbüro, der sie dick fand...
Doch während ich diese Kampagne echt toll fand - erst ihre Fortsetzung jetzt mit der Initiative für wahre Schönheit berührt mich wirklich. Beim Werbespot kann ich zuerst aus Zorn und dann aus Rührung einfach nur heulen (ja, ich mag ja auch Mädchenfilme und heule immer noch bei Happy Ends....).
(hier bei YouTube)
Es ist ein weltweiter Spot, der überall funktioniert und anrührt. Beispielsweise die kanadische Version, dort bei den related videos auch weitere Länder und Sprachen.
So wie mir geht es auch anderen, das Thema trifft einfach so brutal die Realität aller Leute, die Mädchen kennen. Die Zahlen über ihre Unzufriedenheit mit ihren Körpern sind mehr als erschütternd. Kein Wunder, dass wir nur selten so viel Medienecho hatten.
Statt eines eigenen Fazits
Eines, was ich in Blogs so liebe, ist, dass man sich die Arbeit teilen kann. Heute kann ich beispielsweise auf eine Nacherzählung des ersten media coffees seit langer Zeit, bei dem ich nicht oben (oder vielmehr unten) auf dem Podium saß, sparen, weil Felix es - kalter medien-kaffee zu web2.0 - wie immer bravurös erledigt und das meiste anspricht, was ich auch beobachtet habe.
Ich würde sein Fazit nicht so radikal formulieren, weil ich Lars schätze und er ja ein Konkurrent von uns ist, aber dafür ist Felix halt Schwenzel:
Ach ja, weil da verschiedene Zahlen reingeschrieben wurden ins Internet, hier aus erster Hand nachgeliefert: Cords hat von 99,99%Schrott [siehe den Kommentar, den Lars hier hinterlassen hat] gesprochen.
Ich würde sein Fazit nicht so radikal formulieren, weil ich Lars schätze und er ja ein Konkurrent von uns ist, aber dafür ist Felix halt Schwenzel:
am ende musste ich mir eingestehen, derjenige in der runde der am besten verstanden wie das mit diesem internetdings und diesem angeblichen webzwonulldings läuft war mathias müller von blumencron. lars-christian cords steht wie der ochs vorm webwzonullberge und versteht die welt nicht mehr. er kann seinen job nicht mehr ordentlich machen weil er nach 5-9 jahren blogdings immer noch nicht rausbekommen hat wie man dieses ding beeinflussen kann. (wirres.net)Gut finde ich aber so oder so, dass verschiedene gute Agenturen zu unterschiedlichen Schlüssen und Einschätzungen kommen. Da haben die Kunden dann eine echte Auswahl.
Ach ja, weil da verschiedene Zahlen reingeschrieben wurden ins Internet, hier aus erster Hand nachgeliefert: Cords hat von 99,99%
19.9.06
Komiker
Meint der Blumencron doch wirklich und ernsthaft, dass es keinen Bedeutungsverlust der Medien durch Web_2.0 gebe. Lustig.
(Live vom media coffee von news aktuell)
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