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16.1.07

Mal wieder: Wider das Mitleid

Ich hab ja eine klare Position zum leidigen Thema Mitleid. Und darum weise ich mal wieder darauf hin, dass gut gemeint nun mal nahezu IMMER das Gegenteil von gut ist: Christianes Eintrag über Stand-Up ist mehr als lesenswert.

Bei allen Widrigkeiten, die sie erlebt, seit sie von einem Monat nach London übergesiedelt ist (wo ich heute zu einem Meeting bin, sorry Christiane, die Zeit reicht dieses Mal nicht), kann ich sie verstehen, wie sie aufatmet angesichts des fehlenden ätzenden Mitleids. So erlebe ich es auch in Skandinavien immer, wo beispielsweise Menschen mit Downsyndrom ganz normal zum Stadt- und Dorfbild gehören und nicht peinlich gemacht werden. Oder, wie Christiane schreibt:
Können wir das in Deutschland vielleicht auch mal trainieren? Hilfsbereitschaft ohne Mitleid. Fände ich großartig! (Behindertenparkplatz)
Danke dafür!

22.8.06

Das geht gar nicht. Überhaupt gar nicht.

Oder:
Aus der Rubrik Durchblicker.

Ehrlich gesagt, interessiert mich nicht wirklich, was das Unternehmen macht, das Herr Hockeystick da beschreibt. Für Esokram hab ich nichts übrig, so gar nichts.

Aber das, was er heute bei BooCompany schreibt, ist ein feines Lehrstück für unbedarfte PR-Menschen, die sich auf den Weg machen, zu lü die Wahrheit flexibel zu beschreiben:
Mitte Juli erhielt ich Post von einem Herrn Jochen H., einem freien Journalisten, der auch schon mal für die ARD gearbeitet hat. In seiner Mail bittet er mich um meine Airnergy-Rechercheergebnisse, zwecks weiterer eigener Recherchen. Nun kommt mir das Schreiben ein wenig spanisch vor, da der Mann bislang weniger durch investigativen Journalismus denn als Pressesprecher ... aufgefallen ist, und ich halte ihn erst einmal ein wenig hin.

Jetzt ist der Mann überraschend als neuer Airnergy-Pressesprecher in Erscheinung getreten. (weiter bei boocompany)
So verspielt man jede Form von Kredit, wenn man den denn hätte. Wobei dieser Herr schon an alter Wirkungsstätte ja vor allem dadurch auffiel, große Mengen von unbestellten E-Mails an große Verteiler zu verschicken, aus denen sich auszutragen nicht jedem so einfach gelungen ist...