14.12.03

wirklich nett

am Geburtstag ist ja, dass man das eine oder andere Buch bekommt, das ich zwar wirklich gerne lesen will aber mir nicht kaufen würde. Skandinavische Krimis wieder mal. Und dafür werde ich nun erstmal doch die Tante Jolesch beiseite legen.

Ich trau mich es ja kaum zu sagen, werde ich mir doch jede rudimentäre Wertschätzung einer Frau verscherzen, deren Bücherregale so faszinierend sind. Und nicht nur die. Dennoch muss es raus:

Es hat mich enttäuscht.

Ich liebe die Zeit, in der die Anekdoten spielen (obwohl es mal so gerade das Ende der wunderbar-dekadenten Periode ist, die all das hervorgebracht hat, was ich außer meiner Frau und meinen Kindern wirklich liebe). Ich weiß Sprachwitz zu schätzen. Selbst den Tonfall unserer Wiener Kollegen finde ich amüsant. Und doch ist die Tante Jolesch, tschuldigung, irgendwie langweilig. Zumindest jetzt gerade.

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