Da mir ja ohnehin fast nichts peinlich ist (ok, meine Kinder mögen jetzt einmal weghören, danke), bekenne ich, dass ich als Kind irgendwann wirklich gerne Ballett gelernt hätte. Da mir damals aber noch mehr peinlich war als heute, habe ich mich nicht getraut, das zuzugeben und nur normales Tanzen gelernt - obwohl ja schon Rumba und Tango bei Zehnjährigen etwas merkwürdig aussehen muss (gesehen hab ichs ja nie, nur gemacht). Irgendwie war das auch toll, zumal ich unsterblich in meine Partnerin verliebt war. Da wir dann umgezogen sind, ist das irgendwie im Sande verlaufen und ich hab dann auch wieder angefangen mit Handball, was aber eine ganz andere Geschichte ist.
Also Ballett - am Wochenende war ich zum allerersten Mal (ich hab es auch erst nicht geglaubt, es war wirklich zum ersten Mal, aber Hey, ich hab ja auch noch nie das Weihnachtsoratorium mitgesungen) in einem ganz klassischen Ballett mit Kostümen und so. Schwanensee. Bis dahin hab ich nur so Sachen wie Stravinsky oder Saint Sans oder die Mahlerballette von Neumeier gesehn. Aber doch nicht solche Konfektionsware (ja, ich bin ein Snob).
Ich bekenne erneut: Es hat mir gefallen. Und es war ein schöner Abend. Auch wenn die Odette etwas ausdruckslos war und es latent merkwürdig anmutet, wenn ein fernöstlich-russischer Tänzer einen Prinzen mit dem Namen Siegfried gibt...
24.10.06
23.10.06
Meine Diskussion auf den Medientagen
Dieses Mal haben die Medientage in München eine ganze Reihe von Diskussionen als Videostream online gestellt. Zwar nicht in einem modernen Flashplayer, aber immerhin. Hier beispielsweise das Video der Diskussion Weblogs, Podcasts & Communities - Verändert sich der Journalismus?, zu der ich die Einführung halten durfte:
UPDATE 24.10.
Den Film hab ich mal hier wieder rausgenommen, bitte folgt dem Link unten, da kommt man direkt zum gleich startenden Film. Da er nur als Windows Media direkt mit Player hier eingebunden werden konnte, hat das bei manchen Lesern nicht nur das grandiose Layout dieses Blogs zerschossen, sondern auch noch zu bösen Sachen geführt...
Film hier eingebunden von der offiziellen Streaming-Seite der Medientage
UPDATE 24.10.
Den Film hab ich mal hier wieder rausgenommen, bitte folgt dem Link unten, da kommt man direkt zum gleich startenden Film. Da er nur als Windows Media direkt mit Player hier eingebunden werden konnte, hat das bei manchen Lesern nicht nur das grandiose Layout dieses Blogs zerschossen, sondern auch noch zu bösen Sachen geführt...
Film hier eingebunden von der offiziellen Streaming-Seite der Medientage
Ethik im Alltag und im Beruf
Das, was in der letzten Woche rund um Wal Mart und Edelman diskutiert wurde, herausgekommen ist und dann bei uns angeleiert wurde, hinterlässt bei mir zweispältige Gefühle und Einschätzungen. Denn es berührt das Thema, das mir am wichtigsten ist: Ethik und Haltung.
Wenn man wie ich jahrelang in Verkauf und PR arbeitet, ist ethisches Verhalten immer wieder eine Herausforderung gewesen und weiterhin. Dennoch gibt es Grenzen, an denen sich - pathetisch gesprochen - so etwas wie eine Bekenntnisfrage stellt. Als Theologe habe ich auch gelernt, dass man damit zurückhaltend sein sollte und nicht alles und jedes sofort zu einer solchen Frage hochstilisieren darf (was in den Kreisen, in denen ich mich theologisch und auch politisch bewege, nicht immer akzeptiert wurde, da dort oft eine alarmistische Grundstimmung herrschte) - aber es kommen Punkte, an denen ich für mich eine klare Entscheidung fordere.
Konkret:
Wenn ich mir eines nicht leisten will und werde, dann ist das ethische Flexibilität in Punkten, die mir wichtig sind. Ich bin nicht mehr so leichtfertig damit, andere zu verdammen, wie ich das noch war, als ich die Welt in gigantischeren Schritten verändern wollte als heute. Aber ich nehme immer noch nicht hin, wenn jemand nicht zu seinen Fehlern steht und daraus lernt. Das allerdings gestehe ich jedem zu - auch Kollegen. Denn ich empfände es als bigott, ethische Perfektion zu verlangen, wo ich selbst auch fehle und falsch handele.
Einmal ins Theologische formuliert: Dass ich unterscheiden kann zwischen Sünde und Sünder - und dass ich die Sünde verurteilen kann, ohne den Sünder zu verdammen -, das ist die große Errungenschaft der Reformation, das ist einer der Kerne meines Glaubens. Es befreit mich von dem moralischen Rigorismus, den anderen Konfessionen und ihre radikalen Vertreter haben - und es befreit mich zu einer klaren, eindeutigen und verantwortlichen Haltung.
Wenn man wie ich jahrelang in Verkauf und PR arbeitet, ist ethisches Verhalten immer wieder eine Herausforderung gewesen und weiterhin. Dennoch gibt es Grenzen, an denen sich - pathetisch gesprochen - so etwas wie eine Bekenntnisfrage stellt. Als Theologe habe ich auch gelernt, dass man damit zurückhaltend sein sollte und nicht alles und jedes sofort zu einer solchen Frage hochstilisieren darf (was in den Kreisen, in denen ich mich theologisch und auch politisch bewege, nicht immer akzeptiert wurde, da dort oft eine alarmistische Grundstimmung herrschte) - aber es kommen Punkte, an denen ich für mich eine klare Entscheidung fordere.
Konkret:
* Sehr ärgerlich und traurig war ich, als sich herausstellte, dass Kollegen sich nicht an unsere eigenen Ethikstandards gehalten haben. Björn fasst heute sehr gut zusammen, was ich auch empfinde.Weil ich es in der vergangenen Woche das eine oder andere Mal gefragt worden bin: Ja, ich bin auch nach dieser Sache bei Edelman richtig. Denn die Offenheit, mit der die Fehler nicht nur aufgearbeitet und korrigiert werden, sondern auch dokumentiert wird, wie wir sie für die Zukunft vermeiden wollen, finde ich sehr, sehr gut - und sie ist alles andere als selbstverständlich.
* Erleichtert bin ich, dass ich bei den Kolleginnen und Kollegen in Europa (und nicht nur bei den Onlinern) die gleiche Haltung erlebe, die ich dazu habe.
* Froh bin ich, wie nun damit bei uns weltweit umgegangen wird. Bereits in dieser Woche beginnt die Auffrischung der Ethik-Lektionen für alle Mitarbeiter. Und dass unser me2revolution-Team, also die von uns, die schon lange in dieser neuen Onlinewelt leben, die auch die anderen immer mehr für sich entdecken, - dass dieses Team also sehr viel mehr in die "normalen" Prozesse eingebunden wird, freut mich wirklich.
Wenn ich mir eines nicht leisten will und werde, dann ist das ethische Flexibilität in Punkten, die mir wichtig sind. Ich bin nicht mehr so leichtfertig damit, andere zu verdammen, wie ich das noch war, als ich die Welt in gigantischeren Schritten verändern wollte als heute. Aber ich nehme immer noch nicht hin, wenn jemand nicht zu seinen Fehlern steht und daraus lernt. Das allerdings gestehe ich jedem zu - auch Kollegen. Denn ich empfände es als bigott, ethische Perfektion zu verlangen, wo ich selbst auch fehle und falsch handele.
Einmal ins Theologische formuliert: Dass ich unterscheiden kann zwischen Sünde und Sünder - und dass ich die Sünde verurteilen kann, ohne den Sünder zu verdammen -, das ist die große Errungenschaft der Reformation, das ist einer der Kerne meines Glaubens. Es befreit mich von dem moralischen Rigorismus, den anderen Konfessionen und ihre radikalen Vertreter haben - und es befreit mich zu einer klaren, eindeutigen und verantwortlichen Haltung.
20.10.06
Meine intellektualistische Morgenlektüre
Vor gefühlten hundert Jahren habe ich so mal die Vorspeisenplatte der wunderbaren Kaltmamsell bezeichnet und sie hat sich drüber gefreut. Und als ich die Fragen zu meinem Beitrag bei den Medientagen beantwortet habe, die Popa doch wirklich als Presseanfrage tituliert hatte, viel mir ein, dass die Blogs, die ich wirklich gern lese, manchmal einfach etwas unbeachtet in der Blogroll rumschimmeln.
Darum sei darauf hingewiesen, dass es solche Geschichten sind, die mein Herz höher schlagen lassen - und bei denen ich mir wünschte, ich wäre das ich darin:
Darum sei darauf hingewiesen, dass es solche Geschichten sind, die mein Herz höher schlagen lassen - und bei denen ich mir wünschte, ich wäre das ich darin:
Habe ich gerade allen Ernstes einer super-gebrezelten IT-Sales-Managerin auf ihre Frage nach einer Mehrfachsteckdose auf Latein geantwortet? (Kaltmamsell)
17.10.06
Kritische Masse
Wann habe ich eigentlich das letzte Mal darauf hingewiesen, dass immer noch die Kritische Masse des Herrn Huflaikhan zu meinen allerallerliebsten Blogs gehört? Er schreibt den gütig-zornigen Gegenpol zu den Wichtigwichtigblogs, auch wenn er das bestimmt ganz anders sieht. Für mich ist er das. Und er ist schlau und ich kann über ihn lachen, mit Freude, nicht bitter oder so was. Brillante Absurditäten wie jenes Stück diese Woche über (uns) Beratungs-Heinis:
Und was spricht im übrigen gegen Selbstreflektion? Ich hatte noch gelernt, dass Selbstreflektion eine tolle Sache ist und geübt werden darf. Ich schätze: Ist aus der Mode wie alle Reflektion. Braucht man nicht, stört, man hat ja Marken-Blogs. "Ich lese ja nur Lyssa" oder so; oder "An meine Hirnreste lasse ich nur Wirres". Huflaikhan
Wal Mart
Ich erbitte eure Entschuldigung, dass ich mich gerade nicht in der Lage fühle, mehr zum aktuellen Thema Wal Mart zu sagen, in dem unsere amerikanischen Kollegen involviert sind, als: Das hätte niemals gemacht werden dürfen.
Aufgrund der persönlichen Tragödie, die uns hier gestern getroffen hat, brauche ich etwas Zeit und habe andere Prioritäten.
Richard Edelman hat vergangene Nacht etwas gesagt.
Aufgrund der persönlichen Tragödie, die uns hier gestern getroffen hat, brauche ich etwas Zeit und habe andere Prioritäten.
Richard Edelman hat vergangene Nacht etwas gesagt.
16.10.06
Lebensanker
Ich bin oft froh, dass ich einen Lebensanker habe. Vor allem, dass ich ihn schon so lange habe. Menschen, die ich jederzeit anrufen kann, die mir zuhören, die für mich da sind, die mir Trost geben.
Wenn auf einmal die Tragödie, die Katastrophe in den ganz normalen und ganz normal wahnsinnigen Alltag einbricht, wenn alles entgleitet, dann bin ich dankbar für diesen Anker.
Es ist nicht nur eine Frage des Alters, dass ich noch halbwegs klar denken kann, wenn sich alles um mich herum auflöst. Nicht nur, dass ich es nicht das erste Mal erlebe, wie die Wirklichkeit brutal und unangekündigt alles aus der Bahn wirft und die Sonne nur noch durch Zufall scheint.
Sondern es hat auch damit zu tun, dass ich Trost finde. Dass mir wirklich ein erstes stilles Gebet und ein erstes leises Gespräch mit meinem Gott hilft. Dass ein erstes Gespräch mit meiner Liebsten, meinem Lebensanker, mir durchhalten hilft. Dass ich nicht orientierungslos durch das Leben schwimme.
Alles, was ich versuchen kann, ist, für andere auch so ein Anker zu werden und da zu sein. Und irgendwann die Tränen zuzulassen...
Wenn auf einmal die Tragödie, die Katastrophe in den ganz normalen und ganz normal wahnsinnigen Alltag einbricht, wenn alles entgleitet, dann bin ich dankbar für diesen Anker.
Es ist nicht nur eine Frage des Alters, dass ich noch halbwegs klar denken kann, wenn sich alles um mich herum auflöst. Nicht nur, dass ich es nicht das erste Mal erlebe, wie die Wirklichkeit brutal und unangekündigt alles aus der Bahn wirft und die Sonne nur noch durch Zufall scheint.
Sondern es hat auch damit zu tun, dass ich Trost finde. Dass mir wirklich ein erstes stilles Gebet und ein erstes leises Gespräch mit meinem Gott hilft. Dass ein erstes Gespräch mit meiner Liebsten, meinem Lebensanker, mir durchhalten hilft. Dass ich nicht orientierungslos durch das Leben schwimme.
Alles, was ich versuchen kann, ist, für andere auch so ein Anker zu werden und da zu sein. Und irgendwann die Tränen zuzulassen...
13.10.06
Familientreffen
Was ich an der riesigen Familie so mag, in die ich reingeheiratet habe, ist, dass sie so unkompliziert ist. Das ist der eine Grund, warum ich mich so sehr auf das Wochenende freue, wenn wir uns alle in der wunderschönen Rhön treffen, weit über 50 Leute (und das ist nur die allerengste Familie).
Der andere Grund ist, dass das endlich mal wieder ein ganze Wochenende ohne Internet bedeutet. Das tut auhch mal wieder gut zwischendurch. Also macht hier keinen Unsinn, bitte, ok?
Auf unserem neuen Firmenblog werde ich nachher noch zwei Ausschnitte der Diskussion gestern in unserem Frankfurter Büro hochstellen: Rund fünf Minuten aus der Präsentation der Blogger Studie und rund zehn Minuten aus der Diskussion über die Studie, über Toplisten und über Bloggen und Unternehmen und PR an sich...
Der andere Grund ist, dass das endlich mal wieder ein ganze Wochenende ohne Internet bedeutet. Das tut auhch mal wieder gut zwischendurch. Also macht hier keinen Unsinn, bitte, ok?
Auf unserem neuen Firmenblog werde ich nachher noch zwei Ausschnitte der Diskussion gestern in unserem Frankfurter Büro hochstellen: Rund fünf Minuten aus der Präsentation der Blogger Studie und rund zehn Minuten aus der Diskussion über die Studie, über Toplisten und über Bloggen und Unternehmen und PR an sich...
Die neue Zentrale des Gurus
Dafür liebe ich sie. Weil sie Spaß haben und Spaß machen. Und vor dem Absacker an der Hotelbar eine Vision.
Felix hat es gerstern Abend hochgestellt...
Felix hat es gerstern Abend hochgestellt...
12.10.06
Auf dem Weg zu vernünftigen Top 100 Listen in anderen Sprachen als englisch
Die Irritatonen, das Kopfschütteln und die teilweise Empörung über die unfertigen Technorati-Top-Listen, die wir - auch noch ohne die Vorläufigkeit hinreichend deutlich zu betonen - über unseren New Yorker Kollegen Steve Rubel veröffentlicht hatten, waren angesichts der Datenqualität berechtigt. Gestern haben wir mit einigen europäischen und amerikanischen Bloggern und der Führung von Technorati bis zum frühen Morgen konferiert. Vor allem das aus meiner Sicht in allen nicht englischsprachigen Ländern größte Problem der Unvollständigkeit haben wir ausführlich diskutiert.
Heute morgen unserer Zeit hat darum Dorion im Technorati Weblog den Weg beschrieben, wie Technorati das Thema in die Blogosphäre zurück geben wird:
* Zum einen ist Technorati von der Herkunft eine US-Firma, die traditionell keinen großen Fokus auf Europa hatte. Die Tour, die wir gerade mit Peter Hirshberg machen, hilft ihnen dabei, uns hier drüben zu verstehen.
* Zum anderen fehlen in allen Ländern zurzeit vor allem deshalb so viele Blogs in Toplisten, weil sie in der Datenbank mit der Defaultsprache englische geführt werden, wenn keine andere Sprache im Code oder beim Claiming bei Technorati angegeben wird.
* Und zum dritten möchte ich gerne den Einfluss der Blogger auf diese Liste erhöhen. Wer zu einem Sprachkreis gehört und gehören will, kann das markieren - die anderen werden dann eben nicht mitgezählt, außer sie sind beispielsweise bei einem Blogservice, der eindeutig einer bestimmten Sprache zugeordnet ist. Wenn dann die dynamischen Listen bei Technorati erscheinen werden, wird es die Möglichkeit geben, das eigene Blog, so es fehlt, nachzutragen.
Viele der anderen Kritikpunkte habe ich angesprochen und weiter gegeben - und manches konnte David noch während des Telefongesprächs umsetzen.
Was immer in den nächsten Tagen und Wochen rauskommen wird - es wird immer nur eine Momentaufnahme sein, weil in der Blogosphäre ohnehin jeden Tag Neues passiert. Aber auf diesen offenen und dynamischen Prozess freue ich mich.
Hier übrigens der Stand der Top 10 Blogs heute:

Noch ein Wort zu unserer Rolle als PR-Agentur in diesem Prozess:
Wir haben ihn angestoßen, indem wir Technorati gebeten haben, diese Lokalisierungen vorzunehmen. Daraus ist unsere Zusammenarbeit entstanden. Auf die ersten Ergebnisse der Lokalisierungen haben wir die ersten Untersuchungen gesetzt - um die Dynamik und die Unterschiede in den Kulturen nicht nur selbst besser zu verstehen, sondern auch anderen zugänglich zu machen. Die ersten Erkenntnisse daraus (siehe beispielsweise unserer Pressemitteilung gestern) stellen wir heute in Deutschland vor und werden es dann in unserem ebenfalls heute online gehenden neuen Firmenblog als Video zeigen.
Die Listen, deren erstes Viertel etwa ausführlicher angeguckt worden war und um die Spamblogs und Medienangebote bereinigt, hätten wir so nicht veröffentlichen sollen.
Heute morgen unserer Zeit hat darum Dorion im Technorati Weblog den Weg beschrieben, wie Technorati das Thema in die Blogosphäre zurück geben wird:
"Bloggers who want to be sure they're included in our listings need to be sure they've claimed their blogs and have selected a primary language for their blog(s). (Dorion, Technorati)Warum ist das so?
* Zum einen ist Technorati von der Herkunft eine US-Firma, die traditionell keinen großen Fokus auf Europa hatte. Die Tour, die wir gerade mit Peter Hirshberg machen, hilft ihnen dabei, uns hier drüben zu verstehen.
* Zum anderen fehlen in allen Ländern zurzeit vor allem deshalb so viele Blogs in Toplisten, weil sie in der Datenbank mit der Defaultsprache englische geführt werden, wenn keine andere Sprache im Code oder beim Claiming bei Technorati angegeben wird.
* Und zum dritten möchte ich gerne den Einfluss der Blogger auf diese Liste erhöhen. Wer zu einem Sprachkreis gehört und gehören will, kann das markieren - die anderen werden dann eben nicht mitgezählt, außer sie sind beispielsweise bei einem Blogservice, der eindeutig einer bestimmten Sprache zugeordnet ist. Wenn dann die dynamischen Listen bei Technorati erscheinen werden, wird es die Möglichkeit geben, das eigene Blog, so es fehlt, nachzutragen.
Viele der anderen Kritikpunkte habe ich angesprochen und weiter gegeben - und manches konnte David noch während des Telefongesprächs umsetzen.
Was immer in den nächsten Tagen und Wochen rauskommen wird - es wird immer nur eine Momentaufnahme sein, weil in der Blogosphäre ohnehin jeden Tag Neues passiert. Aber auf diesen offenen und dynamischen Prozess freue ich mich.
Hier übrigens der Stand der Top 10 Blogs heute:

Noch ein Wort zu unserer Rolle als PR-Agentur in diesem Prozess:
Wir haben ihn angestoßen, indem wir Technorati gebeten haben, diese Lokalisierungen vorzunehmen. Daraus ist unsere Zusammenarbeit entstanden. Auf die ersten Ergebnisse der Lokalisierungen haben wir die ersten Untersuchungen gesetzt - um die Dynamik und die Unterschiede in den Kulturen nicht nur selbst besser zu verstehen, sondern auch anderen zugänglich zu machen. Die ersten Erkenntnisse daraus (siehe beispielsweise unserer Pressemitteilung gestern) stellen wir heute in Deutschland vor und werden es dann in unserem ebenfalls heute online gehenden neuen Firmenblog als Video zeigen.
Die Listen, deren erstes Viertel etwa ausführlicher angeguckt worden war und um die Spamblogs und Medienangebote bereinigt, hätten wir so nicht veröffentlichen sollen.
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