Das ist mir lange schon nicht mehr so sehr so gegangen: Ich bin so richtig eingetaucht in die Jane-Austen-Welt. Nicht nur, dass ich Gefühl und Verstand so gut wie durch habe - die Verfilmungen von Stolz und Vorurteil haben mich gefesselt.
Im Pluaral? Ja! Nicht nur der wirklich sehr, sehr schöne aktuelle Kinofilm, sondern auch die zehn Jahre alte BBC-Reihe, die wir dank der warmen Empfehlung von Lila nicht nur gekauft, sondern auch gesehen haben. Beide sind grandios und so verschieden und je auf ihre Art toll: Da der Dreiteiler von 95, der dicht am Text ist und ausführlich und mit fein gearbeiteten Figuren bis in die kleinste Nebenrolle. Hier der Zweistünder, der von der Gefühlswelt so dicht am Roman ist und mit Keira Knightley eine Elizabeth hat, die noch viel mehr als in der alten Verfilmung die Lizzy des Buches trifft: Nicht landläufig schön, aber mit einer Wahnsinnsausstrahlung.
Beide Verfilmungen übrigens gehen sehr frei mit der Schlüsselszene in Pemberly um, in der Darcy Lizzy samt Onkel und Tante überrascht. Beide schmücken sie die Begegnung aus - beide überzeugend, finde ich, geht es doch darum, in der Kürze darzustellen, wie anders Darcy dort in seinem Haus ist.
Nun bin ich ja eh ein hoffnungsloser Romantiker, der Mädchenfilme liebt. Aber sowohl im neuen Film die Szene, in der Elizabeth Darcys Brief liest (und ihre Haltung kippt - wunderbar dargestellt in einer dichten und zugedichteten Szene, in der Charlotte sie fragt, ob alles in Orndnung sei und Elizabeth nur antworten kann: "Ich weiß nicht" - als auch in der langen Szene mit einem Blick zwischen den beiden Hauptpersonen in Pemberly in der 95er Verfilmung, in der sich Darcys Mund langsam und kaum merklich zu der Andeutung eines Lächeln verzieht. Beide Szenen, an unterschiedlicher Stelle, markieren das Scharnier in dieser tollen Geschichte.
Gestern waren wir wieder im Kino und haben den Film das zweite Mal gesehen. Mit noch mehr Genuss. Und die beiden Tage vorher den BBC-Dreiteiler. Mehr Stolz und Vorurteil geht wohl nicht. Es ist so wunderbar. Immer noch. Und immer wieder.
31.10.05
27.10.05
Autofahren
Oder vielmehr: gefahren werden. Ein weiterer sehr angenehmer Vorteil des neuen VIP-Status, den man als Referent genießt. Audi ist wie immer der Partner des Fuhrparks und die Wagen sind groß und schwer.
Witzig aber vor allem: Auf dem Weg ins Hotel haben wir uns einen Wagen mit einem der Idole meiner Radioanfänge geteilt: Nick Malone. Der große Malone. Nett und lebhaft ist er und aufmerksam und findet das Mainstreamradio ähnlich **** wie ich. Beruhigend.
Witzig aber vor allem: Auf dem Weg ins Hotel haben wir uns einen Wagen mit einem der Idole meiner Radioanfänge geteilt: Nick Malone. Der große Malone. Nett und lebhaft ist er und aufmerksam und findet das Mainstreamradio ähnlich **** wie ich. Beruhigend.
Haben Sie manchmal deja-vus?
Ich hatte kurz überlegt, ob ich den Bericht von der letztjährigen Nacht der Medien im Volltext wiederholen soll, mich dann aber doch für diese Variante hier entschieden. Es war ziemlich nett wieder, fast identisch - bis hin zu den selben Leuten, die zur guten Coverband getanzt haben. Seeehr merkwürdig, echt. Dafür war ich mehr als zwei Stunden früher im Bett. Man hält auch nix mehr aus...
Nur das Essen war besser. Fast alles jedenfalls, denn mein hübschester Dialog gestern Nacht war mit Klaus Eck, der mich bei einer uninspirierten Fingerfood-Merkwürdigkeit, die ich schon probiert hatte, nett fragte, ob ich auch eine wolle, als das Mädchen mit dem Tablett neben uns hielt, was ich aber verneinte. Nach ein paar Augenblicken:
Er: Ist nicht so doll.
Ich: Ja eben.
Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich einarrogantes Arschloch überaus netter Mensch mit einem unsubtilenschlagbaren Humor bin, der sich meistens auf Kosten anderer auslebt immer wirklich witzig und liebevoll ist? Nein? Muss ich dann mal irgendwann nachholen.
Nur das Essen war besser. Fast alles jedenfalls, denn mein hübschester Dialog gestern Nacht war mit Klaus Eck, der mich bei einer uninspirierten Fingerfood-Merkwürdigkeit, die ich schon probiert hatte, nett fragte, ob ich auch eine wolle, als das Mädchen mit dem Tablett neben uns hielt, was ich aber verneinte. Nach ein paar Augenblicken:
Er: Ist nicht so doll.
Ich: Ja eben.
Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich ein
26.10.05
Treffen, Reden
Was ich an den Medientagen mag, ist, dass es die eleganteste Möglichkeit ist, mit vielen, vielen Kunden und Partnern ins Gespräch zu kommen - denn zumindest in dem Bereich, in dem ich auch ein paar kenne, sind viele hier in München. Dieses Jahr als Referent ist das doppelt entspannt, weil die etwas ruhigere MediaLounge für uns reserviert ist und man da nicht nur beim Essen sitzen kann (das dieses Jahr erstaunlich gut ist), sondern auch auf einmal als angeblich Wichtiger andere angeblich Wichtige trifft. Der Rahmen macht doch was aus...
Die Inhalte sind auf so Kongressen ja ohnehin nicht wirklich wichtig, von einigen wenigen Diskussionsrunden abgesehen. Hoffen wir, dass unsere nachher dazu gehört...
Am Ende des Tages sind die Medientage vor allem eine effiziente Möglichkeit, Themen anzutriggern und Termine abzusprechen. Und machen Spaß. Ja. Echt.
Die Inhalte sind auf so Kongressen ja ohnehin nicht wirklich wichtig, von einigen wenigen Diskussionsrunden abgesehen. Hoffen wir, dass unsere nachher dazu gehört...
Am Ende des Tages sind die Medientage vor allem eine effiziente Möglichkeit, Themen anzutriggern und Termine abzusprechen. Und machen Spaß. Ja. Echt.
25.10.05
Vorbereitung Medientage
Morgen werde ich also wieder einmal eine Diskussion moderieren, bei der es um Blogs geht - diesmal auf den Medientagen (eher teurer Kongress, hier und hier meine mehr oder weniger Live-Berichte vom letzten Mal, Don Alphonso wollte ja nicht hin damals).
Dies in etwa stelle ich mir vor:
Nach einer Einführung und Begrüßung und Anmoderation, bei der ich - ganz gegen meine übliche Gewohnheit - diesmal die Diskutanten selbst vorstellen werde, hält Klaus Eck ein kurzes Referat über Blogs im Allgemeinen und Besonderen. Danach dürfen Christoph Schultheis, Lars Cords, Julien Pain und Don Alphonso (unter seinem Offline-Namen) jeweils ein paar Minuten etwas sagen, so will es das Kongress-Reglement.
Für die Diskussion habe ich vier Runden inhaltlich geplant (und einen Exkurs):
(1) Etwas zu Journalismus (hey, das ist ein Medienkongress....) und zu Watchblogs, vor allem an Bildblog und RSF aufgehängt.
(2) Etwas zu Bloggen als Kulturphänomen, wozu eher Don Alphonso und ich was sagen können aus der Praxis.
(3) Etwas zu Blogs, die Diskussionen hochziehen oder Fälle für die Kommunikation werden, die eine Welle machen. Klar, Klaus Eck und Lars Cords sollen da zum Zuge kommen und einmal Handlungsräume andeuten.
- und hier nun der Exkurs auf die Du bist Deutschland Sache. Habe ich ja schon angekündigt - und ist einfach dran als der aktuellste Fall. Sehr spannend finde ich da ja, wie Cords damit umgeht und wie er die Parodien in Web und die Kritik in den Medien sieht - und ob er meine Einschätzung teilt, dass die Welle aus den Blogs dazu beigetragen hat, dass die Kiritk der Zeitungen zunahm. -
(4) Etwas zu Corporate Blogs, nicht zuletzt Ketchums Business-Blog-Liste wegen. Da dürfen dann Klaus Eck und Don Alphonso endlich mal aufeinander knallen. Ich werde dafür zu sorgen suchen, dass kein Blut fließt.
Am Schluss denke ich, werden wir noch mal eine Einschätzung wagen, ob das jetzt eine Bubble2.0 und ein Hype ist, oder ob da was nachhaltig Spannendes entsteht...
Es wird wohl WLAN im Saal geben, zumindest Don will vom Podium bloggen. Mal sehen, ob das was wird.
UPDATE:
Martin Röll hat sich auch heute gerade noch einmal ausführlich zu Blogs und ihre aktuelle reale Bedeutung in der Kommunikation geäußert. Sehr wohltuend gegen das Hypen positioniert...
Dies in etwa stelle ich mir vor:
Nach einer Einführung und Begrüßung und Anmoderation, bei der ich - ganz gegen meine übliche Gewohnheit - diesmal die Diskutanten selbst vorstellen werde, hält Klaus Eck ein kurzes Referat über Blogs im Allgemeinen und Besonderen. Danach dürfen Christoph Schultheis, Lars Cords, Julien Pain und Don Alphonso (unter seinem Offline-Namen) jeweils ein paar Minuten etwas sagen, so will es das Kongress-Reglement.
Für die Diskussion habe ich vier Runden inhaltlich geplant (und einen Exkurs):
(1) Etwas zu Journalismus (hey, das ist ein Medienkongress....) und zu Watchblogs, vor allem an Bildblog und RSF aufgehängt.
(2) Etwas zu Bloggen als Kulturphänomen, wozu eher Don Alphonso und ich was sagen können aus der Praxis.
(3) Etwas zu Blogs, die Diskussionen hochziehen oder Fälle für die Kommunikation werden, die eine Welle machen. Klar, Klaus Eck und Lars Cords sollen da zum Zuge kommen und einmal Handlungsräume andeuten.
- und hier nun der Exkurs auf die Du bist Deutschland Sache. Habe ich ja schon angekündigt - und ist einfach dran als der aktuellste Fall. Sehr spannend finde ich da ja, wie Cords damit umgeht und wie er die Parodien in Web und die Kritik in den Medien sieht - und ob er meine Einschätzung teilt, dass die Welle aus den Blogs dazu beigetragen hat, dass die Kiritk der Zeitungen zunahm. -
(4) Etwas zu Corporate Blogs, nicht zuletzt Ketchums Business-Blog-Liste wegen. Da dürfen dann Klaus Eck und Don Alphonso endlich mal aufeinander knallen. Ich werde dafür zu sorgen suchen, dass kein Blut fließt.
Am Schluss denke ich, werden wir noch mal eine Einschätzung wagen, ob das jetzt eine Bubble2.0 und ein Hype ist, oder ob da was nachhaltig Spannendes entsteht...
Es wird wohl WLAN im Saal geben, zumindest Don will vom Podium bloggen. Mal sehen, ob das was wird.
UPDATE:
Martin Röll hat sich auch heute gerade noch einmal ausführlich zu Blogs und ihre aktuelle reale Bedeutung in der Kommunikation geäußert. Sehr wohltuend gegen das Hypen positioniert...
Letzter Wille
Ja, meine Frau weist mich darauf hin:
nachdem ich sie auf den herzerfrischenden Beitrag samt meiner wegweisenden Kommentierung bei der Kaltmamsell über Bach-Motetten (ok, nicht wirklich das war das Thema) gestoßen habe.
Also noch mal zum Mitschreiben: Auf meiner Beerdigung, so es irgendwann dazu kommen sollte, möchte ich gerne die Bach-Motette Singet dem Herrn ein neues Lied hören, die meiner unbescheidenen Meinung nach übrigens auch mal wahrscheinlich als Trauermusik geschrieben worden war. Die anderen Lieder und so darfst du aussuchen, Schatz.
Ehrlich gesagt habe ich deine Beerdigung noch so gar nicht geplant, obwohl ich immer sehr vorrausschauend bin. Das musst du wohl selber in die Hand nehmen und schriftlich hinterlassen, damit alles klappt.
nachdem ich sie auf den herzerfrischenden Beitrag samt meiner wegweisenden Kommentierung bei der Kaltmamsell über Bach-Motetten (ok, nicht wirklich das war das Thema) gestoßen habe.
Also noch mal zum Mitschreiben: Auf meiner Beerdigung, so es irgendwann dazu kommen sollte, möchte ich gerne die Bach-Motette Singet dem Herrn ein neues Lied hören, die meiner unbescheidenen Meinung nach übrigens auch mal wahrscheinlich als Trauermusik geschrieben worden war. Die anderen Lieder und so darfst du aussuchen, Schatz.
24.10.05
Where am I?
Einerseits haben die Leute Recht, die dieses plazes-Ding etwas spooky finden. Dass ich immer (Immer? naja das nicht, aber oft) sage, wo ich bin. Und das auch in meinem Blog zeige, da drüben in der linken Spalte.
Andererseits kommt es inzwischen hin und wieder vor, dass Kunden vorher mal nachgucken, ob es sich lohnt, mich anzurufen - oder wenn, dann wo. Das finde ich dann wieder ganz spannend.
Noch ist plazes zu klein, als das es seine Vorteile ausspielen könnte. Und noch kenne ich auch zu wenige Leute, die bei plazes sind und es nutzen, um davon etwas zu haben. Zurzeit ist es mehr ein Spielzeug. Und ich muss es ja nicht starten, wenn ich nicht möchte, dass jemand weiß, wo ich gerade bin...
Andererseits kommt es inzwischen hin und wieder vor, dass Kunden vorher mal nachgucken, ob es sich lohnt, mich anzurufen - oder wenn, dann wo. Das finde ich dann wieder ganz spannend.
Noch ist plazes zu klein, als das es seine Vorteile ausspielen könnte. Und noch kenne ich auch zu wenige Leute, die bei plazes sind und es nutzen, um davon etwas zu haben. Zurzeit ist es mehr ein Spielzeug. Und ich muss es ja nicht starten, wenn ich nicht möchte, dass jemand weiß, wo ich gerade bin...
Ich darf mir mal wieder widersprechen, ok?
Das Schöne am Bloggen ist ja, dass ich nach nachvollziehen kann, wenn sich meine Meinungen ändern. Nun denn:
* Da war einerseits meine Positionierung zu Blogs und Journalismus anlässlich der Fachtagung des Netzwerk Recherche, in der ich dafür plädierte, Blogs in ihrer Gesamtheit unter Journalismus zu fassen.
* Da war andererseits meine zweifelnde Haltung zu Corporate Blogs anlässlich des Hamburger Dialogs.
Daneben steht schon meine Überzeugung, dass Blogs im Rahmen von Unternehmensauftritten ihren Platz haben können, und meine Suche und meine Versuche in dem Thema.
Heute nun im Handelsblatt (nein, ich hab da keinen bestochen, dass ich da in den letzten Wochen selbst oder mit Kunden so oft vorkomme) ein kurzes Zitat von mir, das bis auf ein da zuviel hineingeratenes "nur" meinen Ansatz heute ganz gut trifft. Im Artikel Manager testen Corporate Blogs zitiert mich der Autor mit den Worten:
Ja, das ist es, was ich da zurzeit erlebe. Das ist es, was (vielleicht, je nachdem) die Investitionen rechtfertigen mag. Aber Blogs sind eben kein Zaubermittel. Und kein Kommunikationshype. Und selten nur ein Bisinäskeyß. Und trotzdem spannend, wenn man sich die Muße nimmt, sie einmal verstehen zu wollen...
(Und damit ist auch eine erste Position für das Podium am Mittwoch in München formuliert....)
* Da war einerseits meine Positionierung zu Blogs und Journalismus anlässlich der Fachtagung des Netzwerk Recherche, in der ich dafür plädierte, Blogs in ihrer Gesamtheit unter Journalismus zu fassen.
* Da war andererseits meine zweifelnde Haltung zu Corporate Blogs anlässlich des Hamburger Dialogs.
Daneben steht schon meine Überzeugung, dass Blogs im Rahmen von Unternehmensauftritten ihren Platz haben können, und meine Suche und meine Versuche in dem Thema.
Heute nun im Handelsblatt (nein, ich hab da keinen bestochen, dass ich da in den letzten Wochen selbst oder mit Kunden so oft vorkomme) ein kurzes Zitat von mir, das bis auf ein da zuviel hineingeratenes "nur" meinen Ansatz heute ganz gut trifft. Im Artikel Manager testen Corporate Blogs zitiert mich der Autor mit den Worten:
Ein Weblog ist keine Publikations-, sondern lediglich eine Kommunikations-Arena. Er ist ... geeignet, um mit einzelnen Menschen oder kleinen Gruppen ins Gespräch zu kommen. (HB heute)
Ja, das ist es, was ich da zurzeit erlebe. Das ist es, was (vielleicht, je nachdem) die Investitionen rechtfertigen mag. Aber Blogs sind eben kein Zaubermittel. Und kein Kommunikationshype. Und selten nur ein Bisinäskeyß. Und trotzdem spannend, wenn man sich die Muße nimmt, sie einmal verstehen zu wollen...
(Und damit ist auch eine erste Position für das Podium am Mittwoch in München formuliert....)
Please, God, just one more bubble!
Das ist der Untertitel des Bubble2.0-Blogs, das ich durch den Hinweis bei Nico entdeckt hab. In ironisch-zynischer Aufnahme der O'Reilly-Meme-Map zu Web2.0 stammt von dort die hübsche Map Bubble 2.0:

Ich selbst bin sehr hin und her gerissen. Einerseits sehe ich, was sich tatsächlich verändert - und habe das gerade für den Bereich professioneller Kommunikation formuliert (und witzigerweise ironisch auch damals schon in Vorträgen Internet 2.0 genannt), bevor ich den Hype um Web2.0 kannte. Andererseits bin ich immer noch nachhaltig skeptisch gegenüber Hypeversuchen. Rund um kollaborative Systeme und beispielsweise Blogs sehe ich deutlich weniger Bedarf nach geldbringenden Anwendungen als viele Beraterkollegen - und das, obwohl ich das Thema selbst für bereits jetzt geschäftsrelevant und mittelfristig geschäftsentscheidend halte.
Was mich dabei skeptisch macht, ist nicht nur, dass zurzeit die Investition für Unternehmen noch unverhältnismäßig hoch ist (Beispiel Bloggen: Investition vor allem in Zeit und Kreativität - für was? Schon das Frosta-Blog scheint mir angesichts eines wie auch immer definierten ROI ungewiss) - sondern auch, dass es ein wahnsinnig weiter Weg sein wird, bis Unternehmen oder auch nur ihre Kommunikationsabteilungen den Mut aufbringen, für ein damit besseres System Quellen offen zu legen. Gerade dieser kollaborative Ansatz, den ich als besonders "modern" und zugleich als besonders zukunftsfähig halte, ist der Aspekt, der uns bei einer aktuellen Markteinführung noch nicht den entscheidenden Schritt nach vorne bringt, den ich ihm mittelfristig schon prognostiziere. Obwohl diese neue Dienstleistung sich gut im Markt anlässt, ist dieser Open-Source-Gedanke dabei nicht entscheidend.
Deshalb ist der Hype jetzt auch so beknackt - wenn ich mir anschaue, wie lange Open Source im Bereich Software gebraucht hat, um sich durchzusetzen, leuchten mir schnelle Szenarien nicht ein...

Ich selbst bin sehr hin und her gerissen. Einerseits sehe ich, was sich tatsächlich verändert - und habe das gerade für den Bereich professioneller Kommunikation formuliert (und witzigerweise ironisch auch damals schon in Vorträgen Internet 2.0 genannt), bevor ich den Hype um Web2.0 kannte. Andererseits bin ich immer noch nachhaltig skeptisch gegenüber Hypeversuchen. Rund um kollaborative Systeme und beispielsweise Blogs sehe ich deutlich weniger Bedarf nach geldbringenden Anwendungen als viele Beraterkollegen - und das, obwohl ich das Thema selbst für bereits jetzt geschäftsrelevant und mittelfristig geschäftsentscheidend halte.
Was mich dabei skeptisch macht, ist nicht nur, dass zurzeit die Investition für Unternehmen noch unverhältnismäßig hoch ist (Beispiel Bloggen: Investition vor allem in Zeit und Kreativität - für was? Schon das Frosta-Blog scheint mir angesichts eines wie auch immer definierten ROI ungewiss) - sondern auch, dass es ein wahnsinnig weiter Weg sein wird, bis Unternehmen oder auch nur ihre Kommunikationsabteilungen den Mut aufbringen, für ein damit besseres System Quellen offen zu legen. Gerade dieser kollaborative Ansatz, den ich als besonders "modern" und zugleich als besonders zukunftsfähig halte, ist der Aspekt, der uns bei einer aktuellen Markteinführung noch nicht den entscheidenden Schritt nach vorne bringt, den ich ihm mittelfristig schon prognostiziere. Obwohl diese neue Dienstleistung sich gut im Markt anlässt, ist dieser Open-Source-Gedanke dabei nicht entscheidend.
Deshalb ist der Hype jetzt auch so beknackt - wenn ich mir anschaue, wie lange Open Source im Bereich Software gebraucht hat, um sich durchzusetzen, leuchten mir schnelle Szenarien nicht ein...
21.10.05
Ich bin so aufgeregt
Ich glaub, ich hab mich schon Ewigkeiten nicht mehr so auf einen Film gefreut. Morgen gehen wir in die Koralle in Volksdorf und werden Stolz und Vorurteil sehen - hier der Trailer, Quicktime nötig.
Wie hab ich mich gefreut, als ich hörte, dass er in die Kinos kommt; was haben die Kolleginnen geschwärmt, die ihn am Mittwoch in der Previewaufführung durch die Zeit gesehen haben; und logo, dass Keira Knightley die Elisabeth Bennet spielt - wer sollte es sonst tun.
Den ganzen Abend, nachdem wir romantisch gegessen haben mit Rotwein dabei, haben wir auf der Seite verbracht, die Ausschnitte der Filmmusik genossen, die Trailer geguckt, die Bilder. Ich sach doch immer, dass ich mich wie 25 fühle....
Wie hab ich mich gefreut, als ich hörte, dass er in die Kinos kommt; was haben die Kolleginnen geschwärmt, die ihn am Mittwoch in der Previewaufführung durch die Zeit gesehen haben; und logo, dass Keira Knightley die Elisabeth Bennet spielt - wer sollte es sonst tun.
Den ganzen Abend, nachdem wir romantisch gegessen haben mit Rotwein dabei, haben wir auf der Seite verbracht, die Ausschnitte der Filmmusik genossen, die Trailer geguckt, die Bilder. Ich sach doch immer, dass ich mich wie 25 fühle....
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