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25.5.07

Endlich mal wieder nominiert

Nachdem ich sehr zu meinem Kummer aus der Liste der weltbesten Blogberater, die der weltbeste Obergockelblogger vor hunderten von Jahren zusammengestellt hatte, geflogen war, freue ich mich umso mehr, endlich wieder zu einem diesmal auch wirklich schmeichelhaften Award nominiert worden zu sein:



Und mal ganz ehrlich: Da kann ich nur gewinnen! Ich weiß nur nicht, wie ihr für mich stimmen könnt. Da ist bestimmt ganz viel Schiebung im Spiel, wie immer bei diesen Mädchendingens. Ha.

8.1.07

perverse Bigotterie

Ach was ist geschimpft worden über die Verrohung der Sitten durch das Internet und haben wir es nicht alle gewusst - nur Schmutz und Dreck und Videos von der Hinrichtung aller Ex-Diktatoren.
(Aber darüber hab ich mich schon aufgeregt, also Schluss damit.)


Was mich wirklich daran aufregt, ist, dass das Video verurteilt wird und nicht der eigentliche Skandal: Die Todesstrafe. Wer hätte gedacht, dass mich ein Kommentar aus der FAS anspricht, aber ja, auch mir spricht Claudius Seidl aus dem Herzen:
Wer das, wovon es (das Video) zeugt, nicht mehr sehen will, braucht nicht dessen Urheber zu beschimpfen, und es hilft auch nichts, wenn man das Internet als ein Problem der Hygiene begreift. Das Problem ist die Todesstrafe.
Albert Camus erzählt in seinem Essay von seinem Vater, der sich eines Morgens aufmacht, um der Hinrichtung eines vielfachen Mörders beizuwohnen, welchem er noch Schlimmeres als die Guillotine wünscht. Aber als der Vater nach Hause kommt, ist er so verstört, dass er kein Wort sagen kann. Es gibt kein besseres Argument gegen die Todesstrafe, als wenn jemand Zeuge einer Hinrichtung wird.
Aufmerksam geworden durch Djures "Das Problem ist die Todesstrafe".