28.7.05

Onffline bei der Bahn

Ich gehöre, neben der Kaltmamsell und vielleicht noch einem anderen oder so, zu den letzten drei Kunden der Deutschen Bahn, die sie gerne nutzen. Objektiv ist sie einfach eher besser als jedes andere Verkehrsmittel und ich habe vor allem die DB Lounges sehr genossen, weil ich die Wartezeiten sinnvoll mit Arbeit kombinieren konnte und gut online gehen.

Damit ist es erstmal vorbei. Und das ärgert mich sehr. Denn die Bahn ist von Ision zu T-Mobile gewechselt. Und nun kann ich nicht mehr - sehr praktisch bisher - einen Voucher kaufen, mit dem ich in allen Lounges online gehen kann, sondern muss entweder Zugang zu einer Firmen-Kreditkarte haben, ein T-Mobile-Handy nutzen oder eben die Online-Zeit privat berappen. Das wiederum ist für die Reisekostenabrechnung alles andere als trivial, denn dafür kommen die Kreditkartenabrechnungen viel zu spät.

Warum können die das nicht machen wie am Flughafen, wo ich über jeden Mobilfunkprovider an das WLAN komme? Warum muss sich ein Ex-Monopolist an den anderen klammern? Warum schließen die mich aus? Der zweitwichtigste Vorteil der Bahn ist damit hinfällig.

Kommentare:

  1. es gibt ein rechnungsdokument als pdf zum ausdrucken, nur so zur info.

    ich bevorzuge vodafone, da gibt es ne sms und die kosten gehen aufs firmenhandy.

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  2. Mit etwas Fummelei kann man die Hotspots umsonst nutzen. Aber das ist im Vergleich zum alten Bahn-Dienst viel zu mühsam. So langsam gewinnen die Miles&More-Fetischisten in ihren Argumentationslinien gegen mich... :-(

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