29.3.06
Das passt doch
Fein, dass jetzt, wo die tollste Frau, die ich kenne, Geburtstag haben wird, gerade ein großes Fest in unser alten Schule ist. So kommen viele alte Freunde aus aller Welt zusammen und ein paar zu Besuch.
28.3.06
Gesprächsfaden
Wir saßen im Culinario Tucholsky, Ecke August, da waren wir schon mal, er geht gerne da hin. Ich auch übrigens. Etwas eng, etwas verraucht heute, aber nett, gutes Essen, Preise ok.
Ich genieße diese Treffen sehr, weil er ein toller und kreativer Gesprächspartner, einer der ganz wenigen mit ebenso vielen Kindern und einer ist, mit dem es sich zwischen ernsten Grundsatzdiskussionen, Tipps und Erlebnissen rund um unsere Jobs und leichtem Familienkram hinundherschwanken lässt.
Und bei aller ähnlichen bürgerlich-konservativen Grundhaltung ans Leben sind wir in den meisten Themen so sehr unterschiedlich, dass es nicht ein Schmoren im immer gleichen Meinungsbrei ist, wenn wir von Hölzchen aufs Stöckchen kommen. Vor allem das Thema Ruck treibt uns immer wieder um.
Irgendwann kamen wir zum Kern, wie so oft in einem biographischen Unterschied begründet. Obwohl nur wenige Jahre auseinander, sind wir faktisch verschiedene Generationen: Ich die dritte Nachkriegsgeneration, er die zweite. Und so bin ich eben der klassische Dritte, also jener, der schon immer in Kaufmannsfamilien den Rückschritt hinter den Wohlstand der Vorgängergeneration bringt und sich in snobistischer Dekadenz gefällt. Und er ist noch der hungrige Zweite. Oder so ähnlich.
Ich hatte das sehr bestimmte Gefühl, an ein Gespräch anzuknüpfen, das wir vor einiger Zeit geführt hatten - und war sicher, dass ich damals darüber gebloggt hatte. Und wirklich: Ich fand die Stelle sofort. Und erschrak, dass es schon so lange her ist, zweieinhalb Jahre. Und trotzdem ist es der gleiche Gesprächsfaden, den wir da weiter gesponnen haben. Irre irgendwie.
Ich genieße diese Treffen sehr, weil er ein toller und kreativer Gesprächspartner, einer der ganz wenigen mit ebenso vielen Kindern und einer ist, mit dem es sich zwischen ernsten Grundsatzdiskussionen, Tipps und Erlebnissen rund um unsere Jobs und leichtem Familienkram hinundherschwanken lässt.
Und bei aller ähnlichen bürgerlich-konservativen Grundhaltung ans Leben sind wir in den meisten Themen so sehr unterschiedlich, dass es nicht ein Schmoren im immer gleichen Meinungsbrei ist, wenn wir von Hölzchen aufs Stöckchen kommen. Vor allem das Thema Ruck treibt uns immer wieder um.
Irgendwann kamen wir zum Kern, wie so oft in einem biographischen Unterschied begründet. Obwohl nur wenige Jahre auseinander, sind wir faktisch verschiedene Generationen: Ich die dritte Nachkriegsgeneration, er die zweite. Und so bin ich eben der klassische Dritte, also jener, der schon immer in Kaufmannsfamilien den Rückschritt hinter den Wohlstand der Vorgängergeneration bringt und sich in snobistischer Dekadenz gefällt. Und er ist noch der hungrige Zweite. Oder so ähnlich.
Ich hatte das sehr bestimmte Gefühl, an ein Gespräch anzuknüpfen, das wir vor einiger Zeit geführt hatten - und war sicher, dass ich damals darüber gebloggt hatte. Und wirklich: Ich fand die Stelle sofort. Und erschrak, dass es schon so lange her ist, zweieinhalb Jahre. Und trotzdem ist es der gleiche Gesprächsfaden, den wir da weiter gesponnen haben. Irre irgendwie.
erstaunlich langweilig
Ja, ich schreibe nun also doch noch was zu Dirty Dancing. Sonnabend waren wir ja in der Medienpremiere und es war erstaunlich langweilig. Bis zur Pause war eindeutig das mir bis dahin unbekannte merkwürdige Biermischgetränk Bit Passion, das angeblich Granatapfelgeschmack hat und guter Weise nicht süß war, das beste an dem Abend. Denn auch das Fingerfood - ein großer Vorteil an Pressevorführungen ist die Verpflegung - war eher durchwachsen.
Dafür hat es Spaß gemacht, strategisch geschickt gegenüber dme Eingang zu sitzen und die Menschen zu beobachten und die Modeverwirrungen der Saison (vor allem die strassbesetzten engen Jeans, in noch engere Fickmich-Stiefel gezwängt, wirkten in der Häufung eher komisch und mitleiderregend auf mich).
Dann das "Musical", auf das ich mich wirklich gefreut hatte - und das nichts war, vor allem irgendwie kein Musical, denn es wird nicht wirklich gesungen. Und Schauspieler sind die Darsteller nun mal nicht, wodurch es alles in allem unbeholfen wirkte, oft unheimlich retardiert bei gleichzeitiger Hektik bei den Filmschnitten nachempfundenen Übergängen. Tanzen ist super, aber trägt nicht einen ganzen Abend, finde ich.
Es war einfach nur der Film einszueins auf die Bühne gehieft mit zwei, drei überflüssigen zusätzlichen Szenen. Leider ist der Film aber um Längen besser.
Lustig finde ich, dass Maike Schiller vom Hamburger Abendblatt das offenbar ähnlich sah, denn ihre Kritik in meiner Regionalzeitung ist - wenn auch freundlich formuliert - vernichtend. Zumindestens mir, der es ja schon gesehen hat, kommt es so vor. Dennoch bezeichnend, dass einerseits der Teaser auf Seite eins in krassem Gegensatz dazu formuliert war und andererseits für den unbefangenen Leser der Text fast wie ein Lob wirken kann. Wäre Frau Schiller ein Mann, würde ich ihm ja fast schon Eierlosigkeit unterstellen...
Dafür hat es Spaß gemacht, strategisch geschickt gegenüber dme Eingang zu sitzen und die Menschen zu beobachten und die Modeverwirrungen der Saison (vor allem die strassbesetzten engen Jeans, in noch engere Fickmich-Stiefel gezwängt, wirkten in der Häufung eher komisch und mitleiderregend auf mich).
Dann das "Musical", auf das ich mich wirklich gefreut hatte - und das nichts war, vor allem irgendwie kein Musical, denn es wird nicht wirklich gesungen. Und Schauspieler sind die Darsteller nun mal nicht, wodurch es alles in allem unbeholfen wirkte, oft unheimlich retardiert bei gleichzeitiger Hektik bei den Filmschnitten nachempfundenen Übergängen. Tanzen ist super, aber trägt nicht einen ganzen Abend, finde ich.
Es war einfach nur der Film einszueins auf die Bühne gehieft mit zwei, drei überflüssigen zusätzlichen Szenen. Leider ist der Film aber um Längen besser.
Lustig finde ich, dass Maike Schiller vom Hamburger Abendblatt das offenbar ähnlich sah, denn ihre Kritik in meiner Regionalzeitung ist - wenn auch freundlich formuliert - vernichtend. Zumindestens mir, der es ja schon gesehen hat, kommt es so vor. Dennoch bezeichnend, dass einerseits der Teaser auf Seite eins in krassem Gegensatz dazu formuliert war und andererseits für den unbefangenen Leser der Text fast wie ein Lob wirken kann. Wäre Frau Schiller ein Mann, würde ich ihm ja fast schon Eierlosigkeit unterstellen...
27.3.06
immer wieder Abmahnungen
Letzte Woche die hübsche Geschichte mit Euroweb - und nun die skurrile Nummer mit Transparacy Deutschland. Klar, dass die nun die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Geht auch gleich los, beispielsweise bei iBusiness (hinter dem kostenfreien Login) vom Hightext Verlag. Und es wird weiter gehen, denn heute ist erst der zweite Tag. Und Don hat auch schon drüber geschrieben...
25.3.06
Intellektuelles Tanzen
Früher, als ich jung, hochfahrend und zu allem Überfluss auch noch ein intellektualistischer Snob war, mochte ich keine Musicals. OK, bis heute kann man mich mit Andrew Lloyd Webber jagen, dessen Musik ich einfach nur schrecklich finde. Aber an sich war diese Ablehnung schon albern, oder?
Sie traf sich übrigens mit der Weigerung, Dirty Dancing im Kino oder auf Video zu sehen. Was für ein Schund, dachte ich - und das, obwohl ich mit meiner Tanzpartnerin mehrere Mamboturniere gewonnen hatte, aber das ist eine andere Geschichte.
Heute schließt sich der Kreis, wenn wir zur Medienpremiere des Musicals zu Dirty Dancing gehen werden. Wer hätte vor zwanzig Jahren gedacht, dass ich mich darauf richtig freuen würde?
Schreiben darf ich erst morgen nach 2o Uhr. Sperrfrist....
Sie traf sich übrigens mit der Weigerung, Dirty Dancing im Kino oder auf Video zu sehen. Was für ein Schund, dachte ich - und das, obwohl ich mit meiner Tanzpartnerin mehrere Mamboturniere gewonnen hatte, aber das ist eine andere Geschichte.
Heute schließt sich der Kreis, wenn wir zur Medienpremiere des Musicals zu Dirty Dancing gehen werden. Wer hätte vor zwanzig Jahren gedacht, dass ich mich darauf richtig freuen würde?
Schreiben darf ich erst morgen nach 2o Uhr. Sperrfrist....
24.3.06
Dynamik
Die Spitze der Aufmerksamkeit zum berühmenten Euroweb-Fall war fast sofort nach Aufpoppen erreicht. Sehr schön kann man das an dem Technoratichart sehen:
Posts that contain Euroweb per day for the last 30 days.

Lustig.
Posts that contain Euroweb per day for the last 30 days.
Lustig.
23.3.06
Wanted
Weil es vielleicht nicht sofort jedem auffällt, werbe ich hier nochmal dafür, dass ich gute Leute suche, die gerne verkaufen. Inzwischen bin ich ja lange genug bei Ausschnitt, um guten Gewissens sagen zu können: Ihr würdet in ein nettes Team kommen und mit vielen spannenden Kunden arbeiten. Zumal wir echt viel vorhaben in diesem Jahr.
Also los...
Also los...
22.3.06
Diamanten
Das gehört zu den wirklich schönen Sachen in einer Familie, die miteinander spricht: Da erinnert mich jemand, der mit ihnen nur verschwägert ist, daran, dass meine Großeltern morgen Diamantenhochzeit haben. Eigentlich ist das Wahnsinn, wenn mans Recht bedenkt. Vor allem, weil sie zwar langsam alt und ein bisschen klappriger werden, aber beide noch hellwach sind und mobil und jeden Tag mehrfach aus dem dritten Stock runter und auch wieder rauf gehen.
Und wenn ich auch oft über sie lächele und manche Schrullen mehr erleide als genieße, stehe ich doch voller Bewunderung vor ihnen.
Und wenn ich auch oft über sie lächele und manche Schrullen mehr erleide als genieße, stehe ich doch voller Bewunderung vor ihnen.
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