1.8.14

Teilhabe in der digitalen Gesellschaft

Ich bin ja vor einiger Zeit in den Vorbereitungsausschuss der Synode (Parlament) der Evangelischen Kirche in Deutschland berufen worden, weil sie sich im Herbst mit dem Thema Kommunikation* des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft beschäftigen wird. Dabei habe ich mich wieder mehr mit ethischen und kirchlich-praktischen Fragen beschäftigt, die sich aus der Digitalisierung ergeben. Ein paar Gedanken bringe ich jetzt ein - wenn es darum geht, meine Kirche in dieser Frage zu positionieren. Hier seien sie einmal etwas unsortiert und unvollständig geteilt. Der etwas pathetisch-appellative Ton ist dem geschuldet, dass es Entwurfssätze für eine Stellungnahme, ein Papier sind. Mal sehen, was von diesen Gedanken die nächsten Monate und Runden überdauert, bis die Synode im November zusammen kommt und was sagt.

* [Update 20.8.] hier stand zuerst "Verkündigung". Das ist aber falsch und auch irreführend, weil wir zwischen Kommunikation (multidirektional in Worten, Bildern, Taten) und Verkündigung unterscheiden.
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Kirche und digitale Räume

Für eine evangelische Kirche als einer Kirche des Wortes und der Kommunikation ist es notwendig, da aktiv und ansprechbar zu sein, wo Menschen zusammen kommen, um miteinander zu sprechen und zu kommunizieren. Die fortschreitende Digitalisierung von Kommunikation, Texten, Bildern und anderen Medien hat einen neuen Raum geschaffen, in dem Menschen dieses tun.

Kirche hat sich in Verkündigung und Kommunikation in ihrer Geschichte immer schon der jeweils innovativsten Mittel und Orte bedient. Bereits Jesus war mehr unterwegs als es zu seiner Zeit üblich war. Paulus und die frühen Gemeinden nutzten das bis dahin fast nur der römischen Politik vorbehaltene System der Briefe und Kopien. Ohne die revolutionäre Technologie des Druckens wäre die Reformation nicht möglich gewesen. Radio und Fernsehen wurden von missionarischen Kirchen seit ihrer Erfindung eingesetzt. Die Chancen der Digitalisierung und der digitalen Netzwerke und des Internet mit Kraft und Überzeugung zu nutzen, steht in einer guten Tradition und ist für evangelische Kirchen alternativlos.

Eine Herausforderung in jeder Medienrevolution ist es, die richtigen Räume und Sprachen zu finden, um das Evangelium weiterhin kommunizieren zu können. Insbesondere die Ent-Räumlichung von Nähe ist dabei eine Rahmenbedingung, auf die evangelische Kirche noch keine Antwort gefunden hat: Wie können unter der Bedingung der Digitalisierung virtuelle und anfassbare Räume und Orte geschaffen werden, an und in denen sich Gemeinde bilden kann und Kirche und Christinnen und Christen sich finden lassen können? Was ist der Kirchturm in digitalen Welten, die zunehmend Teil der Lebenswirklichkeit der Menschen sind?

Die Digitalisierung schreibt die Entwicklung fort, die seit Erfindung der Schrift begonnen hat: Sie macht Kommunikation unabhängiger von Raum und Zeit. Mit der Digitalisierung ändert sich vor allem die Geschwindigkeit dieser Entwicklung. Eine kirchliche Praxis, die Menschen in der digitalen Gesellschaft erreichen will, muss ihren Erwartungen an Verfügbarkeit und Geschwindigkeit entsprechen. Vor allem die Chance, sich in digitalen Räumen finden lassen zu können, kann nur ergreifen, wer in ihnen präsent ist und ihre Medienregeln beachtet.

Die Digitalisierung von Inhalten und Beziehungen hat diese durchsuchbar und auffindbar gemacht. Nur wenn Verkündigung und Kommunikation digital vorliegt oder digital übersetzt ist, wird Kirche weiterhin Teil der Gesellschaft und des Alltags der Menschen sein können. Im neu entstandenen Bereich zwischen "privat" und "öffentlich" ist eine Form der Zugänglichkeit entstanden, den die kirchliche und gemeindliche Praxis nutzen wird.

Christin und Christ in der Welt kann ja nur sein, wer in der Welt lebt. Wenn digitale Räume und Netze für immer mehr Menschen aller Generationen fester Bestandteil ihrer Welt sind, muss es kirchliche Verkündigung und christliches Zeugnis in diesen Räumen und Netzen geben. Ohne aktiv in diese Welt zu gehen, scheitert kirchliche Praxis. Unabhängig von der je eigenen Befindlichkeit und Meinung zu ihnen, ist die Ansprechbarkeit in digitalen Räumen und Netzen auf das eigene christliche Bekenntnis für alle notwendig, die sich der Kommunikation des Evangeliums widmen.

Die Digitalisierung der Gesellschaft hat die Entwicklung beschleunigt, dass es neben der Parochie andere, gewählte Gemeindeformen gibt. Das ist nicht neu, sondern schon durch die Urbanisierung und Globalisierung entstanden. Umgemeindungen waren hier ein Instrument und eine Antwort. Jetzt entsteht durch die Ent-Räumlichung von Heimat und Beziehungen das Bedürfnis nach ent-räumlichten Gemeinden. Für Menschen, die Nähe ohne räumliche Nähe suchen und finden, muss und wird evangelische Kirche Gemeinden (er)finden und Gemeinschaft schaffen müssen, die anderen Menschen fremd sind. Hier Verbindlichkeiten und Verlässlichkeit zu entwickeln, wird nur möglich sein, wenn sich diese Gemeinden in digitalen Netzen bilden können.

Wie in den vergangenen Medienrevolutionen wird es auch bei der Digitalisierung der Gesellschaft darauf ankommen, christliches Leben und kirchliche Praxis so zu interpretieren und beispielhaft zu zeigen, dass Freiheit in Gemeinschaft möglich wird.

Bildung als kirchliches Thema

Lesen und Schreiben hat Menschen ermöglicht, sich mehr Teilhabe zu erobern. Die Kirchen der Reformation haben das immer unterstützt. Medienethische Bildung und Wissen über Wirkung und Wirkweisen von Bildern und Texten helfen Menschen, Manipulation zu erkennen. Und heute hilft ein besseres Verständnis von Digitalisierung, Daten und Netzwerken, Freiheit und Teilhabe zu erlangen. Dies ist eine Aufgabe für eine Kirche der Freiheit.

Die evangelische Kirche hat die Alphabetisierung unterstützt und fördert alle Bildungsoffensiven, die zu mehr Selbstbestimmung und Teilhabe führen. Dazu gehört heute, dass in immer mehr Ländern beispielsweise Algorithmen und Programmiersprachen zum Curriculum der Schulen gehören. Jede Entmystifizierung von Daten und Prozessen ist ein Schritt zu freier Entfaltung. Die Gesellschaft darf nicht in "user" und "loser" zerfallen. Teilhabe in der digitalen Gesellschaft darf nicht abhängig sein von Bildung und Einkommen.

Wissen und Rationalisierung sind Voraussetzungen für Freiheit im Umgang mit Technologien und Medien. Darum setzt die evangelische Kirche digitale Bildung im Sinne von "digital literacy" auf die Agenda ihrer eigenen Bildungsangebote und fördert und unterstützt alle Initiativen, digitale Bildung im gesellschaftlichen Bildungskanon zu verankern..

Und Datenschutz? 

Teilhabe in der digitalen Gesellschaft hat unmittelbare Implikationen auf Datenschutz und Datensicherheit. Für die evangelische Kirche stehen dabei der Mensch und seine Freiheit und Autonomie im Mittelpunkt. Die Vorstellung einer naturgesetzliche Eigendynamik digitaler Prozesse widerspricht evangelischer Sicht auf die Gesellschaft. Dennoch sieht und anerkennt die evangelische Kirche, dass sich Vorstellungen von Datenschutz und Privatsphäre im Verlauf der Geschichte immer wieder geändert haben und weiter ändern. Es widerspricht evangelischem Verständnis, den Status Quo per se für besser zu halten als eine Veränderung.

Die eigenen Regeln zum Umgang mit Daten müssen dem Ziel dienen, das Evangelium in digitalen Räumen und Netzen zu kommunizieren. Datenschutz ist kein Wert an sich und kein Selbstzweck, sondern dient dem Schutz der Menschen vor staatlicher Überwachung. Heute muss dieser Schutz gegenüber Unternehmen und nicht-staatliche Organisationen ausgeweitet werden.

Datenschutz kann und darf aber nicht zum Rückzug aus der Welt und der digitalen Gesellschaft führen. Wo kirchliche Richtlinien eine aktive Kommunikation des Evangeliums in digitalen Räumen und Netzen verhindern oder Mitarbeitende von Kirchen in ihrer Arbeit in diesen Räumen und Netzen behindern, bedürfen sie einer Revision.

Kommentare:

  1. Liest sich sehr gut. Ein Gedankenanstoß noch: Das Internet ermöglicht Menschen, die sonst nicht so einfach teilhaben können, dennoch teilzuhaben. Wer nicht so einfach das Haus verlassen kann, kann am Gemeindeleben dennoch teilnehmen, wenn die Kirche mehr digitale Angebote schaffen würde. Ich denke da an behinderte und kranke Menschen, aber auch Leute, die vielleicht Angehörige pflegen und deshalb nicht so viel außer Haus gehen können. Und das können ganz simple Angebote sein, wie zum Beispiel ein wöchentlicher Chat oder sowas. Für viele Menschen, die sonst ausschlossen sind, ist das Internet ein Segen...

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    1. Ja, in der Tat. Guter Punkt, bringe ich noch mal ein.

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  2. Offenbar ist "die evangelische Kirche", wie sie hierzulander verfasst und institutionalisiert ist, dem "Neuland" nicht gerade zugeneigt - der Artikel ist ja auch vor allem als innerinstitutionelle Rede gedacht.

    Aber egal, ein Absatz geht immerhin auf die möglichen INHALTE ein - und nicht nur darauf, dass man halt dabei sein, drin sein, on sein sollte - weil alle da sind.

    "Eine Herausforderung in jeder Medienrevolution ist es, die richtigen Räume und Sprachen zu finden, um das Evangelium weiterhin kommunizieren zu können."

    Wie kommuniziert die Evangelische Kirche das denn bisher - mal abgesehen von Gottesdiensten und ähnlichen Ritualen?

    Für mich am ehesten durch konkrete Positionierung und Aktion zu Gunsten der Mühseligen und Beladenen, die ja derzeit immer mehr werden.

    Eine solche Stimme im Web, in den sozialen Medien, in allen erdenklichen Dimenisonen des Netzes wäre eine Bereicherung - und christlich in jenem besten Sinne, den auch "Ungläubige" wie ich teilen.

    "Insbesondere die Ent-Räumlichung von Nähe ist dabei eine Rahmenbedingung, auf die evangelische Kirche noch keine Antwort gefunden hat"

    Ist da wirklich noch eine FRAGE? Es GIBT NÄHE im Virtuellen - allerdings hochgradig durch Projektionen mitkonfiguriert, weshalb die "Nähe" nicht immer den Realitätstest besteht.

    "Verkünder/innen der Evangelien" muss das allerdings nicht stören, da ihr Inhalt eine Jahrtausende alte Tradition aufweist und allgemein menschliche Fragen behandelt. Wenn da unter den Verkündenden hier und da jemand (bzw. die meisten) angesichts des hohen Anspruchs versagen, spricht das nicht gegen das, was - tätig oder mit Worten - verkündet wird.

    Allerdings scheint "Verkündung des Evangeliums" in diesem inspirierenden Absatz nur ein Mem gewesen zu sein, das hier üblicherweise angeführt wird. Tatsächlich geht es ja um etwas anderes:

    "Wie können unter der Bedingung der Digitalisierung virtuelle und anfassbare Räume und Orte geschaffen werden, an und in denen sich Gemeinde bilden kann und Kirche und Christinnen und Christen sich finden lassen können?"

    Ja, ich verstehe das Anliegen, das ist ein Plaidoyer für ein Facebook für Christen bzw. andere digitale Formen der Gemeindebildung, weil man halt heute SO (ferne und doch nah) kommuniziert.

    Es wäre schade, wenn es dabei bliebe. Schaut Euch doch mal die Webseiten anderer Religionsgemeinschaften an und was die da so schreiben!

    Neulich z.B, landete ich zufällig auf einer Seite, die die Frage "Was ist Islam?" behandelt. Schon gleich auf Seite 1 wurde als Vorteil gerühmt, dass man mit dem Islam in jeder problematischen Situation des Lebens GENAU WISSE, was zu tun sei (so im Sinne Allahs und des Korans...).

    Da landen nicht "Christinnen und Christen", sondern Suchende... und bekommen SOLCHE Antworten.

    Wer, wenn nicht "die Evangelische Kirche" könnte dem die eigenen - protestantischen/evangelischen/aufgeklärten - Antworten entgegen stellen?

    Das nur so als Resonanz... und in der Hoffnung, dass da mehr kommt als nur das zeitgemäße Update inner-instututioneller Kommunikation.

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    1. Hallo Claudia, danke, dass du dir so viel Zeit und Gedanken nimmst an meinen Gedanken und Thesen weiter zu denken. Zunächst: Ja, dies ist auch sehr nach "drinnen" zu den "Hochverbundenen" gesprochen. Und in einem theologischen Kontext, weshalb mit "Kommunikation des Evangeliums" etwas anderes gemeint und gesagt ist als du vermutest - nämlich, jetzt etwas verkürzt, das, was du forderst. Kommunikation ist gerade nicht Verkündigung. Darum gibt es diese beiden unterschiedenen Worte hier. Sondern Handeln und Reden im Dialog.
      Mein Wunsch ist gerade nicht ein "kirchliches Facebook", sondern genau das wörtlich, was ich schreibe: nicht-räumliche, nicht-physikalische Räume in der digitalen Welt, in denen Nähe, also gerade und genau nicht-kohlenstoffliche Nähe möglich ist und erprobt werden kann. Dass dieses möglich ist, teilen wir beide als Überzeugung, wenn ich dich richtig verstehe. Nur dass der "Mainstream" - und das nicht nur in der Kirche - eine Hierarchie sieht zwischen kohlenstofflichen Begegnungen (gut) und virtuellen Begegnungen (nicht ganz so gut). Wenn es gelingt, dieses Vorurteil aufzubrechen, wenn es gelingt, virtuelle Räume als Teil der "richtigen Welt" zu verstehen, dann sind wir einen gigantischen Schritt weiter.

      Ich sage darum quasi nichts zu Inhalten, weil meine Kernthese in dieser Frage ist, dass die Inhalte und die ethischen Fragen sich durch die Digitalisierung nicht ändern. Sondern teilweise nur anders formulierte Antworten und Worte brauchen. Dazu werde ich auch einen sehr pointierten Standpunkt im begleitenden Reader der Synode veröffentlichen.

      Ich bin ja ein Wanderer zwischen den Welten. Als Theologe und inner-kirchlich sozialisierter Mensch kenne und verstehe ich die Worte und Anliegen und Vorbehalte. Als heute kirchlich-distanzierter Christ und Strategieberater in der digitalen Welt (mal etwas verkürzt) sehe ich die Realität dieser Welt "da draußen". Und als Vater von vier Jugendlichen sehe ich die Lebenswirklichkeit der nächsten Generation. Meine Rolle in diesem Meinungsbildungsprozess ist hier eher die eines Vermittlers. Und mein persönliches Ziel ist es, zu verhindern, dass meine Kirche Blödsinn redet, wenn es um eine Positionierung zur "Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft" geht. Übrigens heißt das Synodenthema so, muss ich im Artikel noch korrigieren.

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  3. Erstmal großes Kompliment. Ist glaube ichfür die Synodalen der richtige Ton.

    An einem bin ich hängen geblieben: "Wenn digitale Räume und Netze für immer mehr Menschen aller Generationen fester Bestandteil ihrer Welt sind, muss es kirchliche Verkündigung und christliches Zeugnis in diesen Räumen und Netzen geben. Ohne aktiv in diese Welt zu gehen, scheitert kirchliche Praxis." Das ist für mich zu sehr Gegenüber und weniger Teilnahme und Teilhabe. Ich glaube, wenn ich Kirche in diesen Räumen verkündigen will, dann scheitert sie. Zeugnis abgeben ist da schon besser aber auch mit etwas Gefälle versehen.
    Ich fände es hilfreicher von "in diesem Räumen leben" zu sprechen. Und Kirche sind dann (Priestertum aller ...) viele einzelne, die sich als Christen vernetzen und zusammen Kirche sind.

    Ein zweiter Punkt: Ich höre unausgesprochen immer noch eine höhere Wertschätzung der tatsächlichen Anwesenheit. Evangelische Kirche tut sich schwer, eine "nur" mediale oder virtuelle Teilnahme als vollgültig zu akzeptieren. Beispiel: Viele wollen ihre Gottesdienste streamen, damit sie "mehr erreichen". An die Notwendigkeit eines begleitenden Live-Chat zum Mithineinnehmen der per Stream Teilnehmenden wird selten gedacht. Und wo könnten die auch teilnehmen.

    In Sachen Inklusion ist von Christiane schon alles gesagt.

    Bis zum November!

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    1. Hallo Christoph, *blush* danke für das Kompliment. Ich bin gespannt, wie viel dieser Absätze am Ende in den Kundgebungsentwurf eingeht und wie viel davon wiederum übrig bleibt, wenn die Synode ihn bearbeitet. :)

      Das mit dem Gegenüber finde ich interessant, weil ich es anders meinen würde. "Aktiv in diese Welt (zu) gehen" hieße für mich nicht Gegenüber sondern miteinander. Meinte aus meiner Sicht das "in diesen Räumen leben".

      Tatsächlich ist die (nicht nur innerkirchliche) Diskussion ja von dem Gefälle der Wertschätzung der Form der Begegnung geprägt. Ich sehe das ja anders, aber ich muss und will auch Menschen Ernst nehmen, die für sich eine geringere Nähe empfinden, wenn die andere nicht kohlenstofflich anwesend ist. Auch wenn ich in einer virtuellen Welt mich den anderen Nahe fühle, bin ich hier so wenig das Maß aller Dinge wie die, die das nicht so empfinden. Das finde ich die eigentlich und echt schwierige Frage.

      Ich könnte mir vorstellen, dass diese Frage bei der Bewertung von Gemeinschaft durch die Teilnahme an TV- oder Radiogottesdiensten schon einmal ausführlich diskutiert wurde, oder? Ich kenne aber diese Diskussion nicht und nicht die Positionen. Dass wir heute mehr können als damals, dass wir einen Rückkanal haben (theoretisch), sprichst du ja an.

      Schwierig finde ich - und für mich auch weder lebensweltlich noch theologisch wirklich gelöst -, was mit der leiblichen Gemeinschaft, beispielsweise im Abendmahl, ist. Wobei wir ja hier mit der Tradition des Abendmahls, das zu Kranken nach Hause gebracht wird, auch schon inhaltlich vorgearbeitet haben.

      Ich schrieb ja neulich über meine Nähe-Erfahrungen mit meinem alten Pfarrer in Social Media. Da denke ich noch viel drüber nach. Der Text wird wohl auch in den Reader der Synode eingehen...

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