1.7.09

E-Identität

Während mein Kollege und Freund Steve Rubel sich gerade intensiv Gedanken macht, wie er seine Onlineauftritte zusammenfasst und wo er was wie darstellt, bin ich weiterhin am experimentieren. Das Konzept des Lifestreams, der Zusammenfassung der Online-Lebensäußerungen, mag ich - und nutze zurzeit dafür Storytlr, einen Service, der von vier Jungs aus Belgien gebaut wird (und auch, wenn es immer wieder zu Schwierigkeiten kommt, ist es bisher der mich am meisten überzeugende Weg, Dinge in einem Zeitstrahl zusammen zu führen). Dorthin habe ich auch eine meiner Domains umgeleitet.

Ich mag es, dezentral mal hier und mal da kurze Updates zu schreiben und längere Stücke hier im Blog. Ich mag es, dass meine Bilder bei meinen Bildern sind, aber irgendwie dann doch zusammen laufen mit dem Rest. Und meine Bookmarks und so weiter. Mein Lifestream ist meine Visitenkarte, die ich jeden Tag fortschreibe (deshalb macht es mich auch immer wieder so ungeduldig, wenn storytlr nicht so funktioniert, wie es soll, aber das war mit Jaiku auch so, dem ersten Lifestreamservice, den ich genutzt habe damals, kurz bevor Google die gekauft hat).

Was mir bisher nicht wirklich einleuchtet, ist, warum ich einen dieser E-Identitätsservices brauche. Ok, my-name-is-e hat lustige Möglichkeiten wie dieses kleine Ding hier, das ich in einen Post oder in mein Blog oder so einbauen kann:



Aber sonst? Brauche ich das? Oder soll ich Menschen weiterhin lieber auf meinen Social Madia Tag hinweisen (luebue) oder auffordern, meinen Namen in eine Suchmaschine einzugeben?

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