14.11.05

Achnee, wieso überrascht mich das nicht?

Irgendwie klappt es nicht, dass ich den Newsletter vom Verlag der deutschen Wirtschaft abbestelle. Das an sich ist nicht schlimm, denn dass das nicht geht (also allgemein, nicht in diesem Fall) erzähle ich ja auch immer in Vorträgen, wenn die Sprache auf RSS kommt und warum ich RSS gerade für Newsletter besser finde als Mail. Aber darum geht e smir gar nicht.

Ich schaue dann immer mal wieder trotzdem rein in den Newsletter. Heute macht er damit auf, dass Bosse schlapp seien. Soso.
Fitness- und Gesundheit sind zweifelsfrei ein großes "In-Thema". Leider aber nicht bei allen. Offenbar gibt es eine Gruppe, die bei der persönlichen Leibesertüchtigung erheblich durchhängt, nämlich die Bosse in den Führungsetagen. Wie kann das sein? Gerade dort hatte man immer die Akkumulation von "Supermänner" vermutet. (Zitat aus der E-Mail)
Dann zieht irgendein merkwürdiger Fitnesstrainer irgendwelche Schlüsse, die völlig unmotiviert sind.

Dabei überrascht mich der Befund an sich nicht. Teils aufgrund privater Empirie, teils durch gründliche Überlegung bin ich schon länger zu dem Schluss gekommen, dass Männer nicht nur nicht multitaskingfähig sind, sondern immer nur zwei von drei wichtigen Beschäftigungen gleichzeitig gebacken bekommen.

Aus dem Pool (1) beruflicher Erfolg, (2) Familie, (3) Sport werden die meisten Männer jeweils eine Kombination aus zwei dieser Elemente auf ihr Leben anwenden können, weil wir sonst überfordert sind, denn auch für Männer hat der Tag nur 7,5 Stunden. Also werden Männer nur entweder Topmanager oder sportlich sein, wenn sie eine Familie haben. Oder nur Sport machen neben dem beruflichen Erfolg, wenn sie nicht (mehr) mit ihrer Familie zusammen leben. Die Ausnahmen der Männer, die alles drei schaffen, lasse ich mal weg, denn die bestätigen ja nur die Regel und haben außerdem Personal....

Mächtige Männer sind dann entweder dick oder Singles. So ist das nun mal. Ja.

Kommentare:

  1. Ich wünsche mir ein Schaubild (Verlaufskurve) mit Gegenüberstellung der a) Sportlichkeit, z.B. anhand der Teilnahme an Marathon-Läufen, versus b) den 5 Ehen des Joseph Fischer.
    Das könnte und sollte den Schluss der Zweier-Kombinationen stützen.

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  2. Richtig, geht Frauen sicher nicht anders. Allerdings fällt mir da ein Kommunikationschef ein, der einmal die Woche mit seinem Vorstandsvorsitzenden Laufen gehen muss.

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