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12.2.09
Intuition
Schon komisch, oder? Dass sie im Dampfbad, als ich da drin bin, erst den langsamen Satz aus Mahlers Fünfter spielen, dieses wundervolle Schmalzding, das auch die Musik zu Tod in Venedig ist, und dann einen Satz aus Mozarts Klarinettenkonzert nachlegen. Woher kennen die im Hotel meinen Musikgeschmack? Das kann kein Zufall sein...
21.9.08
Und sonst so?
Trainingsweltmeister zu werden ist ist nur so mittelgut irgendwie. Der Freitag abend war insofern auch etwas gemischt. Aber nett war es in Wiesbaden trotzdem. Lustig: Die erste genießbare Rede kam vom ersten Redner, der nicht aus dem Medien-/ PR-Zirkus kommt. Irgendwie latent demütigend für die Branche.
*****
Ein Hotel, das nicht an der Dehoga-Klassifikation teilnimmt, muss nicht nur schon deswegen schräg sein. Aber für drei Stunden ist es im Grunde auch egal. Obwohl der Charme und der Staub der letzten sechzig Jahre wiederum etwas haben.
*****
"Ich hasse Reklame", sagte Tertius, als wir an einem Plakat vorbei fuhren.
"Wieso denn?", fragte ich, wirklich neugierig.
"Weil die da immer voll so angeben", meinte er. Und hat Recht. Ich fühlte mich bestätigt, dass ich in der PR bin und nicht in der Werbung. Und war etwas stolz, dass er mit seinen sechs Jahren das durchschaut hat.
*****
Nein, ich denke, es war richtig, auf den Becksteintest zu verzichten. Und da die Kinder uns haben bis fast acht schlafen lassen, geht es mir gut.
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Ein Hotel, das nicht an der Dehoga-Klassifikation teilnimmt, muss nicht nur schon deswegen schräg sein. Aber für drei Stunden ist es im Grunde auch egal. Obwohl der Charme und der Staub der letzten sechzig Jahre wiederum etwas haben.
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"Ich hasse Reklame", sagte Tertius, als wir an einem Plakat vorbei fuhren.
"Wieso denn?", fragte ich, wirklich neugierig.
"Weil die da immer voll so angeben", meinte er. Und hat Recht. Ich fühlte mich bestätigt, dass ich in der PR bin und nicht in der Werbung. Und war etwas stolz, dass er mit seinen sechs Jahren das durchschaut hat.
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Nein, ich denke, es war richtig, auf den Becksteintest zu verzichten. Und da die Kinder uns haben bis fast acht schlafen lassen, geht es mir gut.
24.2.07
Wenn ich der "Spiegel" wäre....
... würde ich nicht mit dem Prämienpartner Ihr Wunschurlaub zusammen arbeiten. Was habe mich mich heute über die geärgert (und der Mitarbeiterin und ihrer Vorgesetzten versucht zu verstehen zu geben, dass das meiner Meinung nach nahe am Betrug ist, was sie da tun). Der Reihe nach:
Da abonniert einer beim Spiegelverlag eine weitere Zeitschrift - und bekommt einen übertragbaren Gutschein für einige Tage in einem guten Hotel, einzulösen bei eben jenem Partner Ihr Wunschurlaub. Klasse, dachte der, und schenkte mir diesen Gutschein.
Nun entspricht die Gesamtanmutung der Seite dieses Urlaubsdingens schon mal so gar nicht dem Niveau des Verlags - zumindest im Firefox werden keine Umlaute dargestellt und die Navigation innerhalb des Angebots ist oft fehlerhaft. Mal davon abgesehen, dass die einfach so Passwörter, die man sich selbst aussucht, per Mail an einen schicken (das machen ja viele Amateure).
Aber ok, wir wollen in den Märzferien ein verlängertes Wochenende machen, also haben wir geguckt - und tatsächlich, es sollte gehen, wie das Fenster angibt, in dem ich eine Buchungsanfrage stellen kann:

Abgeschickt. Und auch wirklich rufen die vom Wunschurlaub sehr bald bei uns an - um mit leicht vorwurfsvoll-bedauerndem Ton zu erklären, dass das so nicht gehe, weil sie ja drei bis vier Wochen Bearbeitungszeit brauchen. Also Mitte März gehe gar nicht.
Ich bin erstmal nur irritiert, denn im Internet war es ja eindeutig möglich, ab 6.3. zu reisen, wir wollen sogar ein paar Tage später los. Aber meinen Einwand lässt sie nicht gelten. Das geht nicht, sie seien ja kein Last-Minute-Anbieter. Basta.
Naja, ich erkläre etwas deutlicher, dass ich vorhabe, das Angebot anzunehmen, das sie mir im Web gemacht haben...
Was mich wirklich ärgert, ist die himmelschreiende Unprofessionalität, die auch die später eingeschaltete Vorgesetzte an den Tag legte. Vielleicht hätte ich klein beigegeben, wenn sie zerknirscht und entschuldigend aufgetreten wären oder mir ein Angebot gemacht hätten. Aber: Sie haben erst bestritten, dass es irgendwo stünde und dann erklärt, das sei egal, denn es gehe nicht. Immerzu wollten sie mir erklären, wie ihre Abläufe sind.
Das interessiert mich als Kunde aber nicht. Klar kann ich verstehen, dass das offenbar schwer ist. Wenn man den Webauftritt anschaut, ist klar, dass da die eine Hand nicht weiß, was die andere tut. Die Vorgesetzte verstieg sich zur Ausrede, da werde gerade was überarbeitet. Aber wenn ein Kunde dann auf der Zusage besteht, die ihm im Web gemacht wird - dann macht man sich, wenn man halbwegs normal veranlagt ist, eben daran, es möglich zu machen. Und mir kann keiner erzählen, dass es nicht denkbar ist, wenn denn gewollt und mal abgewichen von der Bürokratie, eine Buchung innerhalb von acht Werktagen plus zwei Wochenenden zu bewältigen.
Mal sehen, wie es ausgeht, wenn mich am Montag jemand anrufen wird, der oder die wirklich was zu sagen hat dort. Aber ganz ehrlich: Wenn ich der "Spiegel" wäre, würde ich mit so einem Unternehmen nicht zusammen arbeiten, tut mir leid.
UPDATE 26.2.:
Und tatsächlich - heute morgen hat mich dann jemand angerufen, der was zu sagen hatte und zugesagt, sich darum zu kümmern. Heute im Laufe des Tages soll ich eine Mail bekommen. Bin ich gespannt...
UPDATE 14.3.:
Ich habe lange gezögert, das endgültige Update zu verfassen, aber es muss sein: Ja, die Mail kam, ebenso der Anruf eines Menschen, der wirkte, als ob er was zu sagen hätte dort und sich entschuldigte für eine Mitarbeiterin, die noch nicht lange da gewesen war. Einfaches googlen erbrachte übrigens ein höchstens durchwachsenes Kundenecho, das unsere bisherigen Erfahrung deckt....
Wir sind nun in den letzten Tagen nicht gefahren, weil sie uns kein Hotel - geschweige dann in der Klasse, die versprochen war - anbieten konnten, das uns gefielt. Das einizge, das am Ende von denen kam, war eines, bei dem wir mit der Verpflegung, die wir über sie hätten buchen müssen, bei nahezu dem gleichen Preis gewesen wären, wie wenn wir es direkt beim Hotel gebucht hätten. Und dann noch nicht mal mit irgendwelchem Firlefanz. Nee, nicht gut.
Mal sehn, was und ob wir mit dem Gutschein machen werden.
Einzig positiv bisher: Sobald man massiv wird, behandeln sie einen nett und übertrieben zuvorkommend. Alles wurde möglich, Anrufe waren extrem freundlich, kleinster Kritik unsererseits wurde sofort nachgegangen. Warum eigentlich nicht gleich so?
Technorati Tags: der spiegel, verlag
Da abonniert einer beim Spiegelverlag eine weitere Zeitschrift - und bekommt einen übertragbaren Gutschein für einige Tage in einem guten Hotel, einzulösen bei eben jenem Partner Ihr Wunschurlaub. Klasse, dachte der, und schenkte mir diesen Gutschein.
Nun entspricht die Gesamtanmutung der Seite dieses Urlaubsdingens schon mal so gar nicht dem Niveau des Verlags - zumindest im Firefox werden keine Umlaute dargestellt und die Navigation innerhalb des Angebots ist oft fehlerhaft. Mal davon abgesehen, dass die einfach so Passwörter, die man sich selbst aussucht, per Mail an einen schicken (das machen ja viele Amateure).
Aber ok, wir wollen in den Märzferien ein verlängertes Wochenende machen, also haben wir geguckt - und tatsächlich, es sollte gehen, wie das Fenster angibt, in dem ich eine Buchungsanfrage stellen kann:

Abgeschickt. Und auch wirklich rufen die vom Wunschurlaub sehr bald bei uns an - um mit leicht vorwurfsvoll-bedauerndem Ton zu erklären, dass das so nicht gehe, weil sie ja drei bis vier Wochen Bearbeitungszeit brauchen. Also Mitte März gehe gar nicht.
Ich bin erstmal nur irritiert, denn im Internet war es ja eindeutig möglich, ab 6.3. zu reisen, wir wollen sogar ein paar Tage später los. Aber meinen Einwand lässt sie nicht gelten. Das geht nicht, sie seien ja kein Last-Minute-Anbieter. Basta.
Naja, ich erkläre etwas deutlicher, dass ich vorhabe, das Angebot anzunehmen, das sie mir im Web gemacht haben...
Was mich wirklich ärgert, ist die himmelschreiende Unprofessionalität, die auch die später eingeschaltete Vorgesetzte an den Tag legte. Vielleicht hätte ich klein beigegeben, wenn sie zerknirscht und entschuldigend aufgetreten wären oder mir ein Angebot gemacht hätten. Aber: Sie haben erst bestritten, dass es irgendwo stünde und dann erklärt, das sei egal, denn es gehe nicht. Immerzu wollten sie mir erklären, wie ihre Abläufe sind.
Das interessiert mich als Kunde aber nicht. Klar kann ich verstehen, dass das offenbar schwer ist. Wenn man den Webauftritt anschaut, ist klar, dass da die eine Hand nicht weiß, was die andere tut. Die Vorgesetzte verstieg sich zur Ausrede, da werde gerade was überarbeitet. Aber wenn ein Kunde dann auf der Zusage besteht, die ihm im Web gemacht wird - dann macht man sich, wenn man halbwegs normal veranlagt ist, eben daran, es möglich zu machen. Und mir kann keiner erzählen, dass es nicht denkbar ist, wenn denn gewollt und mal abgewichen von der Bürokratie, eine Buchung innerhalb von acht Werktagen plus zwei Wochenenden zu bewältigen.
Mal sehen, wie es ausgeht, wenn mich am Montag jemand anrufen wird, der oder die wirklich was zu sagen hat dort. Aber ganz ehrlich: Wenn ich der "Spiegel" wäre, würde ich mit so einem Unternehmen nicht zusammen arbeiten, tut mir leid.
UPDATE 26.2.:
Und tatsächlich - heute morgen hat mich dann jemand angerufen, der was zu sagen hatte und zugesagt, sich darum zu kümmern. Heute im Laufe des Tages soll ich eine Mail bekommen. Bin ich gespannt...
UPDATE 14.3.:
Ich habe lange gezögert, das endgültige Update zu verfassen, aber es muss sein: Ja, die Mail kam, ebenso der Anruf eines Menschen, der wirkte, als ob er was zu sagen hätte dort und sich entschuldigte für eine Mitarbeiterin, die noch nicht lange da gewesen war. Einfaches googlen erbrachte übrigens ein höchstens durchwachsenes Kundenecho, das unsere bisherigen Erfahrung deckt....
Wir sind nun in den letzten Tagen nicht gefahren, weil sie uns kein Hotel - geschweige dann in der Klasse, die versprochen war - anbieten konnten, das uns gefielt. Das einizge, das am Ende von denen kam, war eines, bei dem wir mit der Verpflegung, die wir über sie hätten buchen müssen, bei nahezu dem gleichen Preis gewesen wären, wie wenn wir es direkt beim Hotel gebucht hätten. Und dann noch nicht mal mit irgendwelchem Firlefanz. Nee, nicht gut.
Mal sehn, was und ob wir mit dem Gutschein machen werden.
Einzig positiv bisher: Sobald man massiv wird, behandeln sie einen nett und übertrieben zuvorkommend. Alles wurde möglich, Anrufe waren extrem freundlich, kleinster Kritik unsererseits wurde sofort nachgegangen. Warum eigentlich nicht gleich so?
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23.1.07
irgendwann kam dann doch noch Kaffee
Ich bin ein geduldiger Mensch. Meistens jedenfalls (ok, man frage nicht meine Kinder, aber oft. Äh. Zumindest gefühlt bin ich geduldig, okok). Aber es gibt so Sachen....
Da war damals direkt nach der Wende jenes Lokal in Schwerin, das mit Mikrowellenessen auf Sternerestaurant tat - die aufgewärmten Teller (selbst der Senf war mit erwärmt worden) kamen unter einer Blechhaube, die mit viel Tamm Tamm am Tosch gelüftet wurde. Zu dem Zeitpunkt waren wir bereits zweimal verdurstet gewesen.
Oder heute morgen im Hotel, als die zweieinhalb Damen des Service nicht mehr nur überfordert waren. Aus meiner Rezension für Qype über Fleming's Hotel:
Technorati Tags: hotel, qype, munich, münchen
Da war damals direkt nach der Wende jenes Lokal in Schwerin, das mit Mikrowellenessen auf Sternerestaurant tat - die aufgewärmten Teller (selbst der Senf war mit erwärmt worden) kamen unter einer Blechhaube, die mit viel Tamm Tamm am Tosch gelüftet wurde. Zu dem Zeitpunkt waren wir bereits zweimal verdurstet gewesen.
Oder heute morgen im Hotel, als die zweieinhalb Damen des Service nicht mehr nur überfordert waren. Aus meiner Rezension für Qype über Fleming's Hotel:
Manchmal frage ich mich, ob vor dem Mittag überhaupt Kaffee serviert wird. Beim Frühstück 25 Minuten auf Kaffee und Eier zu warten (davon 15 Minuten schon auf den Erstkontakt mit dem Personal), geht gar nicht.Nächstes Mal geh ich wieder ins Olympic...
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