habe ich gerade gelesen oder gehört
John Maddox Robbert: Senatus Populusque Romanus I -
John Katzenbach: Der Fotograph -
Wolfram Fleischhauer: Das Buch in dem Welt verschwand -
Constantin Floros: Gustav Mahler, Bd III Die Symphonien -
John Grisham: The Confession -
Ken Follett: Die Tore der Welt -
Thomas Nipperdey: Deutsche Geschichte 1866-1918 Bd II -
Ildefonso Falcones de Sierra: Die Pfeiler des Glaubens -
Tina Uebel: Last Exit Volksdorf -
Stephenie Meyer: Bis(s) zum Ende der Nacht -
Ken Follet: Die Säulen der Erde -
Ken Follett: Sturz der Titanen -
Ildefonso Falcones de Sierra: Die Kathedrale des Meeres -
Stephenie Meyer: Bis(s) zum Abendrot -
Wolfgang Hohlbein: Das Paulus-Evangelium -
Stephenie Meyer: Bis(s) zur Mittagsstunde -
Donna Leon: Das Mädchen seiner Träume -
Donna Leon: Schöner Schein -
Stephenie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen -
Robert Harris: Lustrum -
Robert Harris: The Ghost -
Frank Schätzing: Limit -
John Katzenbach: Der Täter -
Philip Pullmann: Der Goldene Kompass -
Stieg Larsson: Verblendung -
Faye Kellerman: Arglist -
Petra Oelker: Tod auf dem Jakobsweg -
Dan Brown: The Lost Symbol -
Erich Schütz: Judengold -
Frank Schätzing: Ein Zeichen der Liebe (gekürzt) -
Henning Mankell - Der Mann am Strand (gekürzt) -
Stig Larsson: Vergebung -
Cornelia Funke: Potilla -
Astrid Lindgren: Madita -
Petra Oelker: Der Klosterwald -
Astrid Lindgren: Ferien auf Saltkrokan -
Donna Leon: Feine Freunde -
John Grisham: A Time To Kill -
Taavi Soininvaara: Finnischer Tango -
Tove Nilsen: Nachtzuschlag -
Chris Anderson: Free -
Volker Kutscher: Der nasse Fisch -
Donna Leon: Lasset die Kinder zu mir kommen -
John Katzenbach: Das Rätsel -
Charlotte Thomas: Die Madonna von Murano -
John Grisham: The Associate -
Jane Austen: Emma -
Cornelia Funke: Tintentod -
Wolfgang Schorlau: Die blaue Liste -
Cornelia Funke: Tintenblut -
Arto Paasilinna: Das Jahr des Hasen -
Arto Paasilinna: Die Rache des glücklichen Mannes -
Cornelia Funke: Tintenherz -
Christopher Paolini: Eragon 3 -
Henry James: Die Aspern-Schriften -
Per Olov Enquist: Der Besuch des Leibarztes -
Philip Kerr: Dark Matter -
Charlotte Thomas: Die Lagune des Löwen -
Dan Brown: Deception Point -
Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas -
Walter Moers: Der Schrecksenmeister -
Max Kruse: Urmel im Vulkan -
Joan Aiken: Der Schmuck der Lady Catherine -
Max Kruse: Urmels toller Traum -
Dan Brown: Digital Fortress -
John Katzenbach: Der Patient -
Stella Blomkvist: Mord in Thingvellir -
Yrsa Sigurdardottir: Das gefrorene Licht -
Max Kruse: Urmel aus dem Eis -
John Grisham: The Summons -
Aake Edwardson: Zimmer Nr. 10 -
Astrid Lindgren: Die Brüder Löwenherz -
Leena Lehtolainen: Im dunklen See -
John Grisham: The King of Torts -
Jane Austen: Die Abtei von Northanger -
Jane Austen: Die Liebe der Anne Elliot -
John Grisham: The Last Juror -
John Grisham: The Street Lawyer -
John Le Carree: Tinker, Tailor, Soldier, Spy -
Gabriele Keiser: Apollofalter -
Olof Franzen: Meisterdetektiv Agaton Sax -
Astrid Lindgren: Karlsson vom Dach -
Robert Harris: Pompeji -
Robert Harris: Imperium -
Christopher Paolini: Eragon 2 -
Faye Kellerman: Serpent's Tooth -
Chris Anderson: The Long Tail -
Thomas Schmid: 33 Bazi- Geschichten -
Astrid Lindgren: Wir Kinder aus Bullerbü -
Christopher Paolini: Eragon 1 -
Petra Oelker: Mit dem Teufel im Bunde -
Astrid Lindgren: Karlsson vom Dach -
Dan Brown: Angels and Demons -
Rick Levine et al.: Das Cluetrain Manifest -
Dan Brown: The Da Vinci Code -
Tanja Kinkel: Die Schatten von La Rochelle -
John Grisham: The Pelican Brief -
John Grisham: The Rainmaker -
John Grisham: The Runaway Jury -
Philip Kerr: Der Tag X -
John Grisham: The Testament -
Robert Bolt: Oblong Fitz Oblong -
John Grisham: The Broker -
John Katzenbach: Die Anstalt -
Tanja Kinkel: Venuswurf -
Ingrid Kampaas: Fein gesponnen ist die Lüge -
Hakan Nesser: Schwalbe, Katze, Tod -
Minette Walters: Das Echo -
Hakan Nesser: Der Tote vom Strand -
Hakan Nesser: Sein letzter Fall -
Henning Mankell: Die fünfte Frau -
Karl May: Winnetou II -
Petra Oelker: Der Tote im Eiskeller -
Henning Mankell: Mittsommermord -
Petra Oelker: Die englische Episode -
Karl May: Winnetou I -
Minette Walters: Das Echo -
Tim Krabbé: Das goldene Ei -
Henning Mankell: Vor dem Frost -
Viveca Lärn: Weihnachten auf Saltön -
Jane Austen: Emma -
Jane Austen: Gefühl und Verstand -
Cornelia Funke: Drachenreiter -
Martha Grimes: Die Frau im Pelzmantel -
Martha Grimes: Gewagtes Spiel -
Donna Leon: Verschwiegene Kanäle -
Jane Austen: Stolz und Vorurteil -
Astrid Lindgren: Die Brüder Löwenherz -
Jonathan Safran Foer: Alles ist erleuchtet -
Heribert Prantl: Kein schöner Land -
Michael Ende: Die unendliche Geschichte -
William Goldman: Die Brautprinzessin -
Giles Blunt: Blutiges Eis -
Michael Ende: Momo -
Leena Lehtolainen: Wie man sie zum Schweigen bringt -
Karlheinz Moosig: Streiten, aber fair -
Albrecht Müller: Die Reformlüge -
Tatjana Ustinowa: Dass du nicht mehr lebst -
Mario Soldati: Briefe aus Capri -
Dietrich Dörner: Die Logik des Misslingens -
Kerstin Ekman: Die letzten Flöße -
Wolfgang E. Müller: Protestantische Ethik -
Anne Holt: Das achte Gebot -
Leena Lehtolainen: Die Todesspirale -
Dirk Olbertz: Das Blog-Buch -
Florian Illies - Anleitung zum Unschuldigsein -
Jesper Juul/ Helle Jensen: Vom Gehorsam zur Verantwortung -
Per Olov Enquist: Der Besuch des Leibarztes -
Anne Holt: In kalter Absicht -
Faye Kellerman: Das Hohelied des Todes -
Henning Mankell: Die Brandmauer -
Friedrich Torberg: Die Tante Jolesch -
C.S. Mahrendorff: Der Walzer der gefallenen Engel -
C.S. Mahrendorff: Und sie rührten an den Schlaf der Welt -
Hope Mirrlees: Flucht ins Feenland -
Steinunn Sigurdardottir: Gletschertheater -
Anna Jansson: Und die Götter schweigen -
Janko Röttgers: Mix, Burn & R.I.P. -
Jacques Berndorf: die Eifel-Krimis -
Leena Lehtolainen: Weiss wie die Unschuld -
Oswald Metzger: Einspruch! -
Zeruya Shalev: Mann und Frau -
Jens Reich: Es wird ein Mensch gemacht -
Christofer Frey: Die Ethik des Protestantismus -
Gidon Kremer: Zwischen Welten -
Aake Edwardson: Das vertauschte Gesicht -
Holger Afflerbach: Das entfesselte Meer -
Frank McCourt: Ein rundherum tolles Land -
Frank McCourt: Die Asche meiner Mutter -
Eric S. Raymond: The Cathedral and the Bazaar
meine Musik
"der Haltungsturner"
(Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach)
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Wie zynisch muss man sein, um diesen Satz zu sagen oder auch nur zu denken? Wohl nur noch übertroffen von der Bemerkung der Bundesgeschäftsführerin der Linken gestern Abend, ihre Partei habe nicht von der Katastrophe in Japan profitiert.
Schuld ist nicht Japan oder die Katastrophe, sondern schuld sind die Positionen zu Atomkraft und Demokratie - und beides ist durch Japan und Stuttgart 21 und den EnBW-Kauf wieder in den Fokus gerückt, wo es hingehört. Gewonnen hat die Partei, die die glaubwürdigste Position zu Energiepolitik und Demokratie hatte und hat - und im Übrigen die einzige, deren Position sich in diesen beiden Schlüsselthemen nicht signifikant geändert hat in letzter Zeit. Grün bricht aus der Erde.
Japan ist nur an einem "Schuld", wenn man unbedingt in dieser zynischen Kategorie reden will: Daran, dass den Menschen diese Themen auf einmal wichtiger wurden als viele andere. Nur: Die CDU und die FDP (und auch die SPD übrigens) haben nicht verloren, weil in Japan ein Atomkraftwerk havariert ist - sondern weil sie seit Jahren keine glaubwürdige (und nach Meinung der Menschen offenbar richtige) Position zu dem Thema Energieversorgung haben. Japan war, wenn überhaupt, nur der Katalysator.
Ansonsten ist das eingetreten, was ich im Oktober bereits prognostiziert habe: CDU und Grüne sind die profiliertesten Antagonisten geworden. Die schwimmenden Parteien SPD und FDP verschwinden zwischen ihnen in der Wahrnehmung. Darum hat die SPD eine krachende Niederlage eingefahren. Und darum hatten wir Grünen im Februar in Hamburg eine krachende Niederlage eingefahren.
Glaubt irgendwer ernsthaft, dass es irgendeinem Grünen Spaß gemacht hat, in den letzten Wochen so oft Recht gehabt zu haben? Hallo? Dass das eingetreten ist, weshalb auch ich seit 30 Jahren (sorry, erst seit dreißig Jahren, bevor ich 11 war, würde ich es nicht als meine eigene Haltung bezeichnen) gegen Atomkraft war beispielsweise?
Der Zynismus des Wahlkampfgags der Regierung mit dem Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg wurde gestern nur durch zwei Dinge übertroffen: Durch die Idee, Japan könnte am Wahlausgang schuld sein - und durch die Ungeniertheit, mit der die gleichen Leute erst fordern, Japan nicht für den Wahlkampf zu missbrauchen, die dann Japan als Erklärung ihrer Niederlage missbrauchen.
Das finde ich ungefähr so eklig wie die Auftritte von Christian Lindner gestern abend.
Muttis Klügster, Röttgen, gewinnt an Statur. Gestern in der "was nun" Sendung gefiel er mir als Person nach all dem Gestotter die letzten Tage gut. Er wich überwiegend nicht einmal aus.
Aber was ich nicht verstehe und mich wirklich und ganz unzynisch frage: Wie kommt er darauf, wie kommt die Regierung und wie kommen die Apologeten des Atomstaates darauf, dass durch die grauenvollen Ereignisse in Japan eine "neue Situation" eingetreten sei, dass etwas passiert sei, das "vorher praktisch ausgeschlossen" gewesen sei? Das, was hier passiert, ist exakt das, was die Kritiker von Atomkraft als Energiequelle für die Stromversorgung immer als "worst case" beschrieben haben. Eine Verkettung von so unwahrscheinlichen Ereignissen, dass die redundanten Sicherheitssysteme nicht mehr standhalten. Und dass die eigentlichen Prozesse der Energiegewinnung eben nicht kontrolliert werden können.
Hier ist exakt gar nichts anders als vorher.
Röttgens Argumentation geht ja in etwa so:
Jeder weiß, dass es "praktisch ausgeschlossen" ist, dass ich den Jackpot im Lotto knacke. Darum spiele ich nicht Lotto. Nun hat mein Nachbar aber gewonnen. Also ist eine völlig neue Situation eingetreten. Also spiele ich ab sofort Lotto.
Merkt ihr was? Hält uns die Regierung wirklich für so doof - oder: sind die Menschen in diesem Land wirklich so doof -, dass wir auf dieses Spiel reinfallen?
Es geht nicht um eine neue Atomdebatte. Es geht um die alte, jahrelange Debatte, ob das minimale "Restrisiko" (was für ein perverses Wort) eingegangen werden soll oder nicht. Mal abgesehen von der Müllfrage.
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Ansonsten Hut ab vor "Zeit Online", die gestern Nacht auf Twitter einen sehr guten Liveticker geboten haben und eng mit anderen, auch Amateuren zusammenarbeiteten. Und hier der Livestream des englischen Programms von NHK, in dem auch alle Pressekonferenzen vor Ort stattfinden:
Meine ersten Gedanken zum (neuen) Streit um Atomkraft habe ich schon gestern formuliert. Und ebenfalls gestern war ich sehr genervt von den nicht enden wollenden "Experten", die den GAU prognostizierten und - so schien es mir - geradezu herbei sehnten. Ich habe auch jenen Text von Josef Oehmen gelesen, der rumgereicht wurde, und der, wie ich finde: sehr lesenswert, zusammenfasst, warum alles unter Kontrolle sei. Ich habe mit sehr vielen Menschen gesprochen, online und - vor allem - im richtigen Leben.
Worin sich alle, mit denen ich zu tun hatte, einig waren: Das, was da in Japan passiert, ist schlimm. Nicht unsertwegen, sondern der Japaner wegen. Es ist extrem schlimm. Jetzt schon. Und ich wünsche mir mehr, als ich sagen kann, dass die Optimisten recht behalten und der GAU ausbleibt, die Kernschmelze so abläuft, wie Oehmen schreibt, also keine weiteren Folgen für die Menschen und die Natur eintreten. Ich brauche keinen GAU, um aus der Havarie die Schlüsse zu ziehen, die ich schon gestern zog: Es ist der (erneute) Beweis, dass Atomkraft nicht beherrschbar ist. Punkt. Und mir ist das Risiko zu hoch.
Sollten die Unglücke in den japanischen AKW tatsächlich beherrschbarer sein als in Tschernobyl, würde mich das nicht zum Befürworter der Atomenergie machen. Es wäre aber zumindest erwähnenswert in Tagen, in denen man mal wieder den Eindruck bekommt, dass die Sensation wichtiger ist als Aufklärung und Anteilnahme. Denn auch als Atomkraft-Gegner ist mir die Hoffnung darauf, dass Allerschlimmstes verhindert werden kann, lieber, als ein „Siehste!“ auf der Basis von Menschenleben.
Ich hoffe daher wirklich, dass sich die Lage in Japan möglichst schnell entspannt, weitere Opfer vermieden werden können und die Gefahren durch die Reaktoren in den Griff zu bekommen sind. Ich brauche keine Massenverseuchung, um weiterhin gegen Atomenergie zu sein.
Und dann noch ein weiteres Wort, auch das geliehen von einem Mann, den ich sehr schätze, Cem Basman. Cem ruft zu einem Riesenprojekt auf. Und bringt es auf den Punkt: Wenn wir wollen und ein Ziel haben, dann können wir es. Jetzt. Seine Erinnerung an Kennedys Mond-Rede ist genau richtig. Denn so groß ist es, so sehr kann es uns in Europa zusammenführen.
Vorweg: Ich finde den Fokus der gestrigen Brennpunkt-Sendung auf die Frage, ob durch den Atomunfall in Japan auch Deutschland gefährdet sei, pervers. Verdammt: Die Japaner sind gefährdet und richtig schlimm dran. Denen gelten meine Gebete und die meiner Kinder - lasst die Phantomdebatte um Folgen für Deutschland und Europa, bitte. Darum geht es nicht, auch nicht in der neu-alten Atomdebatte hier. Es ist grauenvoll, was in Japan passiert ist und passiert. Punkt.
Was mich erschreckt hat an der neu entfachten Debatte um Atomkraft (obwohl, neu entfacht? In meiner Wahrnehmung war sie nie abgeflaut, seit die Regierung den Atomkompromisskonsens einseitig aufgekündigt hat), ist die Schlichtheit einiger Argumente, die ich nicht nur auf Twitter von der Proatomfraktion gehört habe. Ich denke, dass es gute Argumente für Atomkraft geben kann. Persönlich halte ich die Risiken für zu groß als dass die Pro-Argumente ziehen, aber das kann man anders sehen.
Nur: Das neue mantraartige Standardargument der letzten zwei Tage war: Deutschland und Japan seien nicht vergleichbar, hier gebe es nicht das gleiche Erdbebenrisiko.
Leute, das bestreitet doch niemand - nur darum geht es gar nicht.
Was gerade passiert ist, ist, dass für viele Jüngere erstmals oder Vergessliche wieder bewiesen wurde, dass die Atomfraktion lügt, wenn sie behauptet, Atomkraft sei beherrschbar. Wenn innerhalb von gut 30 Jahren drei große, nicht beherrschbare und nicht beherrschte Unfälle passieren, dann sollten auch die Befürworter der Atomkraft als Energiequelle nicht mehr behauptet, dass das Risiko überschaubar und die Konsequenzen von Unfällen beherrschbar seien. Man kann dann immer noch für Atomkraft sein - aber dann bitte so, dass wir uns als Land, Bevölkerung, Kontinent bewusst für dieses Risiko entscheiden. Und nicht so, dass uns vorgegaukelt wird, es bestehe praktisch nicht.
USA, Sowjetunion und Japan - die Havarien und Kernschmelzen sind ja nun nicht in der Dritten Welt passiert. Mindestens Japan ist auch technologisch und von der Sicherheitskultur mit Mitteleuropa und mit Deutschland vergleichbar.
Es geht nicht um Erdbeben. Es geht um den Ausfall von zentralen Sicherheitssystemen. Hier: Um Stromausfall und die Unmöglichkeit, Batterien und passende Anschlusskabel rechtzeitig an den Standort zu bekommen. Und das, bei aller Liebe, ist vergleichbar.
Kaum jemand mit Verstand wird den Atombefürwortern vorwerfen, dass sie nicht alles daran setzen, die Werke so sicher wie irgend möglich zu machen. Was die drei Unfälle der letzten gut 30 Jahre aber zeigen, ist, dass es immer wieder zu Situationen kommt und kommen wird, die nicht planbar sind - und in denen die Technologie außer Kontrolle gerät.
Lasst uns darüber streiten, ob Atomkraft zur Stromerzeugung eingesetzt werden soll. Gerne. Aber hört auf, uns für dümmer zu verkaufen als wir sind. Und zu allem anderen hat Martin Oetting heute morgen alles nötige gesagt.