21.11.11

Wie soll es weitergehen mit unserem Podcast brouhaha?

Ich bin da wirklich nicht ganz sicher. Einerseits finde ich ja, dass Alex Wunschel und ich mit Brouhaha einen irgendwie netten Podcast zusammen haben, auf den ich auch oft angesprochen werde (vor allem, wenn - wie dieses Mal wieder einmal - die neue Folge monatelang auf sich warten lässt). Andererseits hat sich die Idee, #megafails (oder wie immer man die Fehler von Kommunikatoren und Unternehmen in Social Media nennen will) zu analysieren und wunderbar arrogant zu sagen, was sie hätten besser machen können, ein bisschen tot gelaufen, finde ich - vielleicht auch, weil es kaum noch so richtige Brüller gibt? Oder weil sie mich nicht mehr so interessieren? Oder weil der eigentliche Hammer eher ist, wenn Weltmarken mit ihren Netzwerkagenturen oder Medienfachmagazine Dinge auf Facebook machen, die an drei bis sieben Stellen gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen (vom guten Ton und so mal ganz zu schweigen)?

Was denkt ihr, wie wir weiter machen sollten (denn eigentlich sind wir so sehr waldorfstatlermäßig gut drauf, dass wir auf jeden Fall weiter machen wollen)?

So lange, bis ihr diese Frage beantwortet habt, erstmal noch die aktuelle Folge über Schlecker und die lingua franca.





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Kommentare:

  1. Klare Sache: Weitermachen. Muss ja nicht so oft sein, einmal im Monat oder so ... Mich beruhigt der Gedanke, dass a) andere auch Fehler machen und b) das große Internetz nicht nur nichts vergisst, sondern auch vieles verzeiht ... ;)

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  2. Timo Lommatzsch22.11.11

    Ach, ich mag Podcasts eigentlich immer noch sehr gerne, obwohl ich immer weniger zum hören komme. Generell also bitte, bitte weitermachen.
    Hier meine 2 Cents als Impuls:

    Zurzeit lebt der Brouhaha Podcast ja haubtsächlich von zwei Dingen: 1. die Leute die es nicht direkt mitgekriegt/verfolgt haben auf den Stand bringen 2. der "Fallhöhe" euerer beiden "Betrachtungsweisen".
    Also könnt ihr den Podcast in der jetzigen Form als "Newsticker" zu der Thematik weitermachen, kann mir aber vorstellen, dass das euch evtl. auf dauer nicht "fesselt". Also evtl. ausgewählte Fälle mehr in die Tiefe und Breite analysieren und z.B. in den Gesamtkontext der Betroffenen setzen (hast du ja z.B. bei Schlecker ganz kurz angerissen, da kann gerne mehr kommen ...) oder auch versuchen jemand der Betroffenen zu interviewen? Gerne auch mal einen "Shitstormer" (Was treibt dich an? ... ;) ...) ...

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  3. Ich höre schon auch noch gern Podcasts, muss aber zugeben, dass ich den Brouhaha oftmals nur runterlade, aber nach 8 Wochen Nichthören dann doch wieder lösche - da finde ich andere Dinge im Moment leider spannender. Kann aber auch sein, dass das mit meinem eigenen Shift von PR zu Werbung zu tun hat.
    Meine Erfahrung ist, dass wenn ich es nicht in der ersten Woche schaffe, dann ist meine Denke "ach, jetzt ist das auch schon X Wochen alt, jetzt ist schon wieder Gras drüber gewachsen, jetzt brauch ich mir das auch nicht mehr anzuhören." Leider. Obwohl ihr immer sehr unterhaltsam seid.

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  4. Ich finde euer Feedback klasse! Außer Sebastian, er bekommt Liebesentzug! :-)
    Im Ernst, mir macht es persönlich immer noch Spass. Die Tatsache, dass eigentlich nicht wirklich ernsthafte, nachhaltige Gefahr von den Brouhaha's ausgeht ist auch eine interessante Erkenntnis. Obwohl viele Brouhahas die Relevanz einer Mäuseflatulenz hatten, hab ich persönlich weiterhin Spass daran Ursprung, Momentum und mögliche Konsequenzen zu analysieren. Und wenn nur ein Schmunzeln übrig bleibt...

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  5. Christopher23.11.11

    Ich hatte immer bewundert wie das Podcast strategisch gesprochen genau an die anderen Webprojekte von euch andockt. Einerseits vom Format her, dann thematisch is das Ding karrieremäßig passend und gleichzeitig gesellschaftlich-politisch mit dabei und dann stehts an einer Stelle an der man auch zu zweit noch jahrzehntelang im Range der Institution bestehen kann und so weiter und von daher kommt die Frage überraschend. Wieso aufhören planen die doch nicht alles so durchkonzipiert wie ich dachte und so.

    Es gibt kaum noch Brüller, seh ich überhaupt nicht so. Vielleicht mal aus der Fachkramperspektive mehr raus kommen und tiefer buddeln wieso so was dann überhaupt passieren kann. Zum Bleistift. Oder anders, aber wenns euch nichts ausmacht kann das Teil weiter geschliffen werden dann verändert es sich und wird für die Macher selber wieder interessant. Solange Social Media immer noch extra so heißt ists doch noch alles total im Anfang. Also ich versteh die ganze Fragerei hier nich.

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