10.1.11

Das Monster der Falschheit

Wer mich ein bisschen kennt, weiß, dass ich mich am allermeisten aufregen kann, wenn jemand in einer Position, die an sich normalerweise Bildung voraussetzen sollte, ungebildet ist - also vor allem ohne profunde Kenntnisse in Geschichte, Kulturgeschichte, Kunst, Literatur und Religion daherplappert. Da kann ich sehr zum Snob werden.

Und darum wird der Titelbildredaktion des Spiegel wahrscheinlich die beißende Ironie gar nicht bewusst gewesen sein, als sie ihre Geschichte sehr wahr mit einer Adaption der legendären Karikatur von A.Paul Weber illustrierten, um zu verdeutlichen, dass sie sich an der faktenfreien, schlagenzüngigen, großmäuligen, krakenhaften Gerüchteküche über "das Internet" beteiligen.



(Bild merkwürdigerweise ohne Rechtehinweise zum Download abgelegt beim Webermuseum in Ratzeburg, das übrigens einen Besuch wert ist. Ob die es wirklich zur Verfügung stellen? Ich habe es hier vorsichtshalber mal nur verlinkt)

(Zum Thema selbst ist alles und überhaupt gesagt)

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