27.10.10

Süßes abgreifen

Was mir gerade einfiel: Eigentlich könnten meine Kinder ja dieses Jahr mal jede Süßigkeitenabgreiftradition aufgreifen, die wir haben.

Dieses Wochenende geht es los mit dem heidnischen (jaja, ich weiß, ich weiß, Irland, Allerheiligen und so, trotzdem) Helloween-Kommerz-Dingens. Das werden sie sich eh nicht ausreden lassen, da haben wir gegen die Übermacht der Umgebung verloren.

Aber meine Süße könnte verlangen, dass sie dann auch gripschen gehen an St. Martin, wie es da gemacht wird (wurde?), wo sie herkommt (im Prinzip das gleiche, von Haus zu Haus, abgreifen eben).

Und ich, dass sie dann auch noch rummeln, also an Silvester noch mal das gleiche machen, wie es bei uns hier in Hamburg üblich war damals (und Silvester geht es dann darum, die Weihnachtsreste, also vor allem das, was man nicht mag, elegant an die Kinder zu verfüttern).

Zwei Monate, drei Säcke voller Süßigkeiten, würde unseren Wocheneinkauf reduzieren.

Kommentare:

  1. Dann mach es wie ich, lass das Kind Helloween feiern, dort Süßigkeiten abgreifen und an Sylvester darf sie dann für das Feuerwerk länger aufbleiben :-)

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  2. Ich könnte jetzt darauf hinweisen, dass es immer noch "Ha(!)lloween heißt". ;)
    Ich möchte aber lieber auf meine alte Heimat Düsseldorf verweisen, wo das Gripschen immer ein riesen Spaß für alle Kinder war und ist. Voraussetzung ist natürlich eine "Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne", denn erst dann darf man singen "Hier wohnt ein reicher Mann, der uns vieles geben kann".

    Insofern ist St. Martin nicht nur Gripschen, sondern auch gemeinsames Laternenbauen mit den Kleinen, vor den anderen Eltern angeben, dass man die schönste hat, und natürlich am Ende des Abends das Sortieren der "Beute."

    Kurz: Mach et! :-)

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