23.9.10

Partner und Coach statt Evangelist

Nein, ich fange nicht schon wieder an. Zu den Beratungsscharlatanan und Evangelisten habe ich schon oft genug was gesagt. Machen wir es mal positiv. Denn nach meinen Rants werde ich immer wieder gefragt: "Worauf kommt es denn nun an?"

Heute morgen hatte ich dazu ein sehr interessantes kurzes Gespräch via Twitter mit Kai Hattendorf von der Messe Frankfurt - also einem Unternehmensvertreter, der tendenziell solche Beratung einkaufen würde, wenn er sich nicht selbst gut auskennte.
(disclosure: Kai und ich kennen uns schon ewig, seit unserer gleichzeitigen Gigs bei verschiedenen dpa-Unternehmen, dann war ich mal in einem super spannenden Think Tank, den er ins Leben gerufen hatte.)

Hier der gesamte Dialog, dem nichts hinzuzufügen ist. Denn so ist es. So wird gute Beratung sein. Die Mischung aus Erfahrung im Coaching und Erfahrung in der Umsetzung, gemischte Teams aus strategischen Köpfen und jungen Wilden, Begleitung, nicht Bevormundung, Insourcing eher als Outsourcing.
(Und achtet nicht auf die Zeitangaben, ich habe nicht alle Screenshots gleichzeitig gemacht und hinterher den Dialog zusammen gebastelt. Sind übrigens Echofon für Mac Screenshots.)

Kommentare:

  1. Vielleicht findest Du dieses Tool sinnvoll: http://www.bettween.com/luebue/kaihattendorf/Sep-23-2010/Sep-23-2010/desc Hab es noch nie selbst gebraucht, aber das hier scheint mir exakt deren Usecase zu sein.

    Inhaltlich bin ich sowieso völlig bei Euch.

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  2. D'accord. Insourcing wird in der Tat immer wichtiger. Einen gewissen Trend externe, seniorigere Berater aus Agenturen ins Unternehmen zu holen sehe ich aber schon. Christian, der zu Osram gegangen ist, Carmen bei Vodafone, ich bei adidas. Gefühlt habe ich in den vergagenen Monaten eine Menge Leute von Agenturseite in Unternehmen wechseln gesehen. Wir alle bringen - mit unterschiedlichen Vorgeschichten und Spezialisierungen - ein neues Kommunikationsverständnis in die Unternehmen und dieses Insourcing stellt dabei die eh schon im Wandel begriffene Agenturlandschaft vor weitere Herausforderungen. Spannende Zeiten halt ...

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  3. Mark, du hast völlig Recht, stimmt- Christian und dich hatte ich bei der Frage "vergessen", weil ihr ja nicht auf Social-Media-Stellen sozusagen von der Agentur zum Kunden gegangen seid, sondern - was aber ja wirklich mindestens so spannend ist - als Kommunikatoren, die sich aber auch sicher in Social Media bewegen. So wie Kai selbst ja auch.

    Sehe ich überigens durchaus als Trend: Ihr "könnt" eben wirklich was und nicht nur Social Media. Heißt, wir, die wir auch vorher schon Kommunikation gemacht haben, können in Unternehmen vielleicht jetzt schon anknüpfen an das, was wir vorher gemacht haben und bringen die Veränderung dann gleich mit rein.

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