8.5.08

Zu Fuß in fremden Städten

Es gehört für mich zu den Ritualen in fremden oder fast fremden Städten, ein bisschen oder ein bisschen mehr zu Fuß zumzulaufen, wenn es die Zeit zulässt. So wie Montag am späten Abend in Paris.

Louvre

Aus einem ähnlichen Grund übrigens nutze ich auch wirklich gerne öffentliche Verkehrsmittel: Es gibt mir beides ein Gefühl für die Stadt und ihre Menschen. Selbst wenn es nur einmal die Touristenstrecke rauf und runter sein sollte - vielleicht mit ein paar kleinen Abstechern recht und links - erahne ich doch meistens erst dann, was das Besondere an dieser Stadt sein mag.

Ich war schon ein paar mal in Paris vorher, aber immer nur entweder auf der Durchreise oder in Büros und Hotels und dem kurzen Weg zwischen Hotel und Büro. Dieses Mal bin ich quer durch die Stadt gelaufen und war wieder einmal fasziniert von der Höhe der geschlossenen Straßenrandbebauung und der Weite der Boulevards, die man aus dem Taxi gar nicht so wahrnimmt. Auch wenn die Kehrseite der unbeschreibliche Lärm ist, den sechsspurige Straßen nun mal bedeuten...

Es erschöpft mich, so umherzuwandern, aber es macht mich irgendwie glücklich. Auch New York habe ich erst beim zweiten Mal, als ich da war, so erlaufen (wenigstens in einem winzigen Auszug), in Chicago habe ich es dann gleich gemacht - morgens runter an den See und einmal quer durch die Stadt zurück ins Hotel.

Und vielleicht liebe ich deshalb Venedig so sehr, weil dort zu Fuß die normale Fortbewegunsart ist?

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