31.7.07

Kindersicherung

Medienerziehung ist schwer. Und während ich einerseits das Geflagge von bedenklichen Inhalten bei US-Portalen wie YouTube oder auch hier bei blogger.com irgendwie albern finde, lerne ich doch gerade auch den Vorteil sehen: Wenn meine Kinder anfangen, sich im Internet zu bewegen, sind ihre ersten Seiten nach MSN und E-Mail (die sie teilweise ja nicht über den Browser bedienen) deutsche Videoportale - vor allem solche mit trashigen Inhalten und Anbindung an TV-Netzwerke. Viel Fantasie braucht man da ja nun nicht mehr.

Ich bin etwas ratlos, was zu tun ist. Noch kann ich vor ihnen den an sich fiesen Kontrollmechanismus verbergen, wie ich sehen kann, welche Seiten sie aufgerufen haben. Und auhc Gespräche mögen zunächst helfen. Und dann? Irgendeine Idee oder Erfahrung? Ich mein, ich will ja das Internet und die Selbstständigkeit nicht wirklich beschränken...

Kommentare:

  1. Bin gespannt, wie du das löst, da graut es mir noch etwas vor. grundsätzlich müssen die kids aber die erfahrungen selbst machen, die frage ist nur, in welchem alter und haben sie jemanden , mit dem sie das verarbeiten können. ersteres können eltern wahrscheinlich immer weniger beeinflussen...

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  2. zunächst hoffe ich, dass die Ankündigung, dass ich kontrollieren kann, was sie sich im Web angucken, zu einer gewissen Selbstdisziplin führen wird.

    Mein "Problem" ist auch nicht, dass jetzt die Phase kommt, wo alles mögliche für eine Zeit lang spannend ist - sondern dass sie so leicht daran kommen (und in Zusammenhängen, die nicht so "sicher" sind wie damals das Zeitschriftenregal im Supermarkt).

    Denn eine Familienfirewall scheint mir auch nicht der letzte Schluss zu sein - grundsätzlich sollen sie sich ja schon Videos angucken dürfen.

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