30.5.07

Doch, genau so wollte ich es wissen

Heute mal ein an sich recht guter und ausgewogener Beitrag in einem Holzmedium (so, meint der Autor, würden wir Blogger Zeitungen nennen. Aber mal ehrlich: das klingt doch soooo 1999, oder? Wer sagt das hier draußen denn noch so?): Die Süddeutsche über Blogs und Journalismus und Journalisten und Blogger und bloggende Journalisten. So weit, so gut. Und der viel zu seltene Hinweis, dass mit Praschl einer der großartigsten Alt-Blogger überhaupt ja doch inzwischen ganz klassischer Chefredakteur ist, das Magazin verschweige ich aus Achtung vor ihm.

Nur am Ende, da vergaloppiert sich der Kollege Feldmer etwas, wenn er über eines der Bunte-Blogs schreibt:
Und im sogenannten Star-Blog von Ruth Moschner konnte man kürzlich lesen, dass die frühere Big Brother-Moderatorin während einer Burda-Veranstaltung Götterspeise mit Waldmeistergeschmack garniert mit Ingweräpfeln gegessen habe.

Moschner weiter: "Klingt banal, schmeckte aber göttlich und tröstete mich ein wenig darüber hinweg, dass ich nicht das Meet and Greet mit meinem Lieblingskoch Jamie Oliver gewonnen habe." So genau wollte man das alles im Grunde doch wieder nicht wissen.
Äh, doch - genau so wollte ich es wissen, wenn ich denn wüsste, wer diese Frau Moschner ist. Denn genau so was ist der Grund, warum ich mehr Blogs als Medien lese.

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Kommentare:

  1. Soo gut fand ich den nun nicht. Der Blog und Technocrati?

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  2. naja, ich bin bescheiden geworden. Inhaltlich finde ich ihn besser als das meiste, was - vor allem in der SZ - in der letzten Zeit so zu lesen war.

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