21.4.07

Datenmüll erzeugen als Schutz gegen Schnüffler

Ich liebe Blogs. Nicht nur, weil ich den größten Teil meines Nachrichtenkonsums durch Blogs gefiltert zu mir nehme. Sondern auch, weil immer und immer wieder wunderbare Ideen, Anregungen und Gedanken in meinem Newsreader aufschlagen. Einer, der immer für solche Überraschungen gut ist, ist Jens Scholz.



So wie gestern, als er mit How Not To Be Seen seine persönliche Strategie gegen Stasi 2.0 erläuterte:
Natürlich fällt einem sofort auf, daß die ganzen besonders wertvollen Profil- und Bewegungsdaten nur durch die Nutzung von Medien und Kommunikations- und Zahlungshilfsmitteln erhoben werden können. Daher ist der erste logische Schritt, diese nicht mehr zu benutzen. Will ich aber wirklich auf Internet, Handy, Kreditkarte und Reisen verzichten? Nö. Muss man auch nicht, denn man kann das ja auch nutzen und damit Daten erzeugen. Massen an Daten. Mengen an richtigen, falschen, alten, unbrauchbaren Daten. (Jens Scholz, How Not To Be Seen)
Ich denke, er hat Recht: Die beste und einfachste Antwort auf die Ichhabdochnichtszuverbergen-Clowns ist, Datenmüll in großem Umfang über sich zu erzeugen.



Eine Strategie, die mein Vater übrigens seit den 70ern für sich und seine Kinder verfolgt hat, was ich durch Zufall rausbekam, als ein Haus, in dem ich angeblich seit Mitte der 70er einen Wohnsitz hatte, zwangsversteigert wurde und ich ob eines Vorkaufsangebots angeschrieben wurde.



Für Geldtransaktionen ist übrigens auch PayPal ein ganz guter Baustein, denn da brauche ich am Ende nur eine Mailadresse.



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1 Kommentar:

  1. Christopher K23.4.07

    Ist in Canada schon Nationalsport (;-))

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/88620

    "Autofahrer über Navigationssysteme mit Meldungen über angebliche Unfälle oder Baustellen in die Irre geleitet werden"

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