24.3.07

Erbfreunde

Ein alter Freund von mir sagte immer, die Franzosen seien nicht unsere Freunde, sondern unsere Brüder - denn Freunde könne man sich aussuchen. Ich bin trotzdem immer gerne da und nehme die Eigenarten hin (wie den abstrusen Umgang mit Ausländern und Fremdsprachen, von dem die Kollegen berichten, die erst seit ein paar Jahren in Paris leben und am Anfang besser im Indischen odeer Englischen waren als im Französischen).



Und so konnte ich auch damit umgehen, dass mich beim Landen gleich einer abfischen und für 70 EUR in die Stadt fahren wollte (das richtige Taxi war später nur gut die Hälfte). Es ist einfach schön, hin und wieder in eine Metropole zu fahren, so sehr ich die Provinzalität meiner Stadt genieße (und so abstoßend ich die Pseudourbanität Berlins finde).



Das Lusthansa-Team war gut drauf, der Pilot entschuldigte sich für die große Verspätung damit, dass - so wörtlich - "der Bodenservice hier in Paris unter aller Kanone" sei. Was alle, die direkt vorher durch die Sicherheitskontrolle mussten, unmittelmar nachvollziehen konnten.



Schade nur, dass in der Zwischenzeit jemand meinem Fahrrad, das am Bahnhof stand, eine Speiche durchgebrochen hatte. Aber das war unserem Speckgürtel in Hamburg.



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