30.5.06

Atmen

Ich bin ein großer Freund atmender Systeme. Das heißt, dass ich sehr gerne reinklotze, wenn es sein muss, aber auch denke, dass es dann hin und wieder Phasen geben muss, die ein kleines bisschen ruhiger sind.

Gerade genieße ich sehr, dass unglaublich viel zu tun ist, dass der Countdown läuft, dass ich jetzt noch im Büro sitze und arbeite. Selbst wenn ich dann nicht zum bloggen komme und nicht mal wirklich Blogs lesen kann. Selbst der Reader bleibt weit gehend zu, vielleicht jetzt abends noch mal ein paar Minuten.

Dabei gäbe es so viel festzuhalten über den Dritten, der mal wieder in einem Motel eine Wohnung aussuchen will oder über die Pferdesuche oder die ersten Gehwagenschrittchen der Lütten. Muss warten, bis mal wieder ein ausatmen kommt...

Deshalb sei nur auf die Schnelle auf einen mich fast richtig widergebenden Artikel der Deutschen Welle Online hingewiesen, der den grotesken Beitrag der Berliner Zeitung neulich etwas zurecht rückt. Nur dass wir nicht bloß 60 sondern 120 tausend Blogs beobachten. Und dass ich nicht mal wirklich unser Blog-Experte bin. Zumindest was das Beobachtungsdingens angeht, haben wir da noch viel bessere.

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