1.2.06

geht doch

Damit hätte ich ja fast nicht mehr gerechnet. Aber so, wie ich den Kompromiss rund ums Familiensteuerdings verstehe, ist er gut.

Vor allem, dass unser klassisches Familienmodell nicht mehr benachteiligt werden soll, freut mich. So werden wir die Kosten fürs Au Pair zusätzlich zu den enormen Kindergartenbeiträgen absetzen können. Erleichtert insofern, als wir schon überlegt haben, ob B nur deshalb wieder die Erwerbstätigkeit mit ein paar Stunden aufnimmt, damit wir eine Mischkalkulation hinbekommen. Wäre nicht im Sinne der Grundidee gewesen und ist damit jetzt wieder vom Tisch. Fein.

Vor allem aber bin ich zufrieden, dass die Steuerfreibeträge nicht über die Werbungskosten abgefrühstückt werden sollen. Das war ja das eigentlich absurde an der Idee zunächst. Als ob es bei Kindern und ihrer Betreuung/ Förderung in erster Linie um die Ermöglichung von Erwerbsarbeit ginge. Quark.

Noch ist es ein weiter Weg hin zu den persönlichen 8000 EUR Steuerfreibeträgen pro Kopf in Familien. Aber ein Anfang ist gemacht mit rund der Hälfte, die auf 2/3 der Realkosten gedeckelt ist.

Kommentare:

  1. Schön ist ja auch, dass die ganz und gar nicht "klassischen" Familienmodelle ebenfalls profitieren. Wir arbeiten beide in Teilzeit (im Moment sogar nur ich) und liegen bei den Betreuungskosten knapp unter den bisher gültigen 1548. Jetzt ab dem ersten Euro 2/3 absetzen zu können ist ein Schritt in die richtige Richtung, den das Zeit Geld kostet wird uns in unserem Modell teilweise schmerzhaft vor Augen geführt

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  2. 50hz2.2.06

    Manueller Trackback zu "Es lebe die Gießkanne (http://www.50hz.de/blogs/?p=140)"

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