24.10.05

Ich darf mir mal wieder widersprechen, ok?

Das Schöne am Bloggen ist ja, dass ich nach nachvollziehen kann, wenn sich meine Meinungen ändern. Nun denn:

* Da war einerseits meine Positionierung zu Blogs und Journalismus anlässlich der Fachtagung des Netzwerk Recherche, in der ich dafür plädierte, Blogs in ihrer Gesamtheit unter Journalismus zu fassen.

* Da war andererseits meine zweifelnde Haltung zu Corporate Blogs anlässlich des Hamburger Dialogs.

Daneben steht schon meine Überzeugung, dass Blogs im Rahmen von Unternehmensauftritten ihren Platz haben können, und meine Suche und meine Versuche in dem Thema.

Heute nun im Handelsblatt (nein, ich hab da keinen bestochen, dass ich da in den letzten Wochen selbst oder mit Kunden so oft vorkomme) ein kurzes Zitat von mir, das bis auf ein da zuviel hineingeratenes "nur" meinen Ansatz heute ganz gut trifft. Im Artikel Manager testen Corporate Blogs zitiert mich der Autor mit den Worten:
Ein Weblog ist keine Publikations-, sondern lediglich eine Kommunikations-Arena. Er ist ... geeignet, um mit einzelnen Menschen oder kleinen Gruppen ins Gespräch zu kommen. (HB heute)

Ja, das ist es, was ich da zurzeit erlebe. Das ist es, was (vielleicht, je nachdem) die Investitionen rechtfertigen mag. Aber Blogs sind eben kein Zaubermittel. Und kein Kommunikationshype. Und selten nur ein Bisinäskeyß. Und trotzdem spannend, wenn man sich die Muße nimmt, sie einmal verstehen zu wollen...

(Und damit ist auch eine erste Position für das Podium am Mittwoch in München formuliert....)

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