31.8.05

Straff und aufgeblüht

Ich bin ja bekennender Banden-Prolet bei meinen beiden Großen, wenn die Fußball spielen oder so. Außerdem bin ich fest davon überzeugt, dass Sport für erwachsene Männer (also so ab 30) ungesund ist. Eine meiner Thesen ist schon lange, dass ein Mann von den drei wünschenswerten Dingen
- beruflicher Erfolg
- Familie, die er hin und wieder sieht
- Sportlichkeit

nur jeweils zwei für sich verwirklichen kann*. Das trifft sich ja an sich gut. Aber nun habe ich einen klitzekleinen Schönwetterkompromiss geschlossen, weil ich merke, dass mir das eine Jahr ohne Bewegung** nicht so gut getan hat.

Seit Montag fahre ich nun also die erste U-Bahn-Station mit dem Rad parallel zur Bahn durch die Kleingärten und an dem latent stinkenden Bach entlang. Wie gut, dass es auch noch gleich die ohnehin längste Strecke zwischen zwei Stationen in Hamburg ist. Ärgerlich ist zwar die Parkplatzsituation in Farmsen, aber was tut man nicht alles.

Das Verrückte: Es geht mir richtig gut damit. Ich bin fitter und fühle mich regelrecht gestrafft. Schon komisch.

* Komischerweise fangen viele Jungs wieder an mit Sport, wenn sie ihre Familie im Stich gelassen haben. Und unter erfolgreichen Männern sind erstaunlich viele Vollschlanke, oder? Jedenfalls kenne ich im Freundeskreis nur einen, bei dem es anders ist - und der zu meiner grenzenlosen Bewunderung alle drei Themen in einer beglückenden Balance hat...

** Seit dem Umzug fuhr ich nicht mehr jeden Tag eine halbwegs erfreulich lange Strecke mit dem Rad an den nächsten Bahnhof, sondern nur noch einen guten Kilometer.

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