29.8.05

Lärm

Immer, wenn wir Ostwind haben (was ja nicht so oft vorkommt und als Entschädigung immerhin besseres Wetter bringt), ist es relativ laut. Die Bahn nach Lübeck und die Bundesstraße sind dann zu hören, wenn wir im Garten sitzen, wo sonst himmlische Ruhe herrscht.* Ein leichtes dumpfes Rauschen, das uns erinnert, dass wir irgendwie in der Großstadt wohnen trotz allem.

Aber auch dieser "Lärm" ist am Ende doch Ruhe: Heute Mittag habe ich wieder einmal die Sonne auf dem Alstervorland genossen. Aber die Augen zu schließen, brachte es nicht. Sofort war der hier nun wirklich große Lärm da. Noch nicht einmal die Baustellen, die den Mittelweg vor dem Büro so unerträglich machen. Es ist einfach ein derart lautes Anschwellen der Grundgeräusche aus Hupen, Fahren und Bellen, dass es keinen Spaß macht.

Auf dem Rückweg komme ich dann an der Musikhochschule vorbei. Das ist bei solchem Wetter wie heute fein, dann stehen die Fenster offen und die Studenten üben. Das versöhnt und lässt mich lächeln.


* Was auch nur halb stimmt, denn unsere Kinder sind eher laut. Aber das zählt irgendwie nicht. Jedenfalls nicht für uns. Und eine Nachbarin ist fast taub und die andere selten da. Uff.

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