28.4.05

Spur der Zerstörung

Wir haben seit mehreren Monaten eine Haushaltshilfe, weil es B in der Schwangerschaft wirklich schlecht geht. Zum Glück neigt sich die nun dem Ende zu. Das Schwerste ist dieses Gefühl der Entmündigung.

Nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Es ist toll, dass es diese Haushaltshilfen gibt. Es ist toll, dass dabei die Solidargemeinschaft hilft. Wir wüssten nicht, was wir machen sollten, wenn es diese Hilfen nicht gäbe.

Familie und Haushalt sei für sie, sagt sie immer wieder, eben nicht nur ein Job, sondern etwas, was ihr Freude mache und wo sie Verantwortung übernähme - und wo auch eine Menge Herzblut drin stecke. Dass es nicht so läuft, wie es soll, ist schon schwer genug. Aber im Laufe der Zeit kommt einfach auch so viel zusammen, was kaputt geht.

Mal sehen: Eine sehr teure beschichtete Pfanne, die überhitzt wurde. Ein Bügeleisen, das mit Kunststoff in Berührung kam. Gerade heute eine neue Hose, die nun ein Loch hat. Der Spinat, der der langsam altersschwachen Pumpe der Spülmaschine den Rest gab. Hab ich noch was vergessen?

Es ist so schwer, heutzutage gutes Personal zu bekommen ;-)

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