20.8.04

Service

Von wegen Service-Wüste oder Geiz-Kultur. Man muss sich nur einmal mit Luxus beschäftigen...

Seit sie es rausgebracht haben, wollte ich dieses wunderschöne Telefon von Bang & Olufsen haben:


Nun stellt sich heraus, dass die erdbebensicheren Monsterstahlbetondecken unseres Hauses irgendwie dem alten Telefon in allzu vielen Räumen den Empfang verwehren. Und deshalb rief ich beim Händler meines Vertrauens an, bei dem ich auch die BeoLink-Verkabelung für unser neues Haus geplant hatte, und fragte ganz schüchtern, ob ich mir dieses BeoCom 4 einmal ausleihen könnte, um auszuprobieren, ob es mit dieser widrigen Situation besser umgehen kann.
"Klar, kein Problem, Herr L., kommen Sie einfach vorbei", sagte die Chefin.
Erst guckte ich nur den Telefonhörer an, dann hab ich meine Sachen gepackt und bin losgefahren ins AEZ, wo die sitzen.

Sie haben es aus der Ausstellung genommen, mit mir verabredet, dass ich es entweder SamstagSonnabend oder Montag zurück bringe, es in eine dieser schicken B&O-Plastiktüten gepackt und mich verabschiedet. Keine Unterschrift, kein Pfand, ich bin mir nicht mal sicher, dass die meine Adresse haben. Vertrauen gegen Vertrauen.

Ich finde so was toll. Vielleicht genieße ich es deshalb auch - anders als die Kaltmamsell -, wenn ich Stammkunde bin. So wie bei meinem Redgreen-Laden. Oder dem Bäcker.

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