28.5.04

heim

Etwas mulmig und unsicher fühlt es sich an (ibäh, was für ein grausamer Sozialpädagogenjargon), wenn ich daran denke, dass wir in ein paar Wochen dahin zurück ziehen, wo wir einen großen Teil unserer Schulzeit verbracht haben. OK, viele gehen zum Nestbauen wieder zurück. Aber das liegt ja hinter uns.

Etwas ulkig ist es, wenn ich auf dem Weg zur Baustelle an der alten und vertrauten U-Bahn-Haltstelle aussteige und den Weg gehe, den ich so gut kenne. Wenn ich nach und nach mitbekomme, wer alles noch oder schon wieder da wohnt. Ich merke, wie ich für meine Verhältnisse langsam und unsicher gehe, immer auf der Hut, jemanden zu treffen, den ich schon damals nicht mochte.

Und andererseits: Derselbe wunderbare Garten, die Großeltern unserer Kinder um die Ecke, viel Vertrautes und nicht mehr diese Campingplatzatmosphäre der letzten Jahre.

Alles in allem freue ich mich. Und nicht nur auf die wunderbare große Küche und das WLAN.

Kommentare:

  1. aha, so sehen sie also aus, die comments von blogger.com. kleine feststellung am rande.

    also irgendwie erinnert mich das an eine gelungene synthese aus der bausparwerbung "wohnst du immer noch bei mutti"?

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  2. nur, dass die dort drei Häuser weiter auch Spießer sind und sich gerade Eigentumswohnungen gekauft haben...

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  3. Ich hoffe, das entspannt sich bei Dir. Meine Beziehung zu der Stadt und Gegend, in der ich aufgewachsen bin, ist nicht reparierbar. Wenn ich dort bin, verstecke ich mich. Und wenn ich jemanden von früher sehe, ist mein erster (na gut: einziger) Gedanke: Ah, du Ärmster, du hast es also nicht geschafft.

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  4. naja, ist ja frei gewählt. Und auch nur ein anderes "Dorf" im gleichen Bereich dieser wunderbaren Stadt.Und Spießer sind manchmal nett, bin ja selbst einer...
    Ist mehr so eine unbestimmte und leicht lähmende Quasi-Aufregung.

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  5. wann ist eigentlich das einweihnungsfest?

    zu der kommentarfunktion von blogger.com: sehr hübsch finde ich den kleinen mülleimer am eigenen kommentar. so kann ich später beschämt löschen, was ich einst im wahn schrieb...

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  6. Naja, Meike, für eine Einweihungsfeier müssen wir den Club erstmal gründen. :-)

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