8.4.04

MachtPunkt

Seit Edward Tufte im letzten September in Wired seine These dargelegt hat, dass PowerPoint böse sei, wabert das Thema langsam in die Mainstream-Medien ein. Nun also neulich das SZ-Magazin, in dem sich nicht nur der gelungene Hinweis darauf fand, dass die offizielle SPD-ppt zur Agenda 2010 (hier ist sie. ACHTUNG: 1,1 MB!! Die ist ja noch grausamer, als ich befürchtet hatte. Uiuiuiui) mit dem Wizzard für "schlechte Nachrichten" hergestellt wurde. Wie nett. Sondern auch das wunderbare Zitat:

PowerPoint hat sich seit Anfang der neunziger Jahre ausgebreitet wie Fußpilz in der Altherrensauna.

Ich schätze, dass Talking-Heads-Sänger David Byrne mit seinem Buch Envisioning Emotional Epistemological Information das Thema populär gemacht hat. Radikal ist aber vor allem Tufte. Seine These ist, dass PowerPoint zu dieser Art von Kommunikation führt:


Und obwohl ich das Programm durchaus zu schätzen weiß (und nienicht die Folien vorlese. Wirklich nicht!), hat er recht.

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