15.5.03

Sprengers Vortrag lässt mich nicht los. Ok, ich habe in der letzten Zeit eine Menge in der Richtung ohnehin gelesen und gedacht (und teilweise auch erlebt), aber es tat gut, das mal so knapp vor der Unrichtigkeit zusammengefasst zu hören (zumal der Mann einfach wirklich unterhaltend und mitreißend ist).
Vor allem der Umgang mit Mitarbeitern: Sprenger plädiert (nicht nur für diesen Fall) dafür, sozusagen den Tod wieder in das Leben zu holen. Und meint damit, dass das Jetzt in dem Bewusstsein gelebt werde, dass alles auch zu Ende gehen kann. Konkret: Wenn ich glaube, dass der Angestellte ohnehin bleiben wird oder keine andere Chance hat (und das glauben zurzeit mit gewissem Recht ja einige), muss und oft werde ich mich auch nicht täglich um seine Loyalität bemühen. Lustig wird es dann, wenn durchsickert, einer denke ans Weggehen. Aus dem üblichen Zynismus wird ein fast noch zynischer erlebtes Werben und Locken. Aber dann ist es zu spät. Pech gehabt. Eben.

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